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Ex-Uber-Chef Kalanick verkauft 29 Prozent seiner Uber-Anteile

Uber-Chef Travis Kalanick. (Foto: dpa)

Ex-Uber-Chef Travis Kalanick will laut Insidern einen großen Teil seiner Beteiligung am Fahrdienst-Vermittler verkaufen. Er soll sogar bereit gewesen sein, sich von noch mehr Anteilen zu trennen.

Kalanick will Anteile im Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar an den japanischen Softbank-Konzern und andere Investoren verkaufen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtete.

Kalanick, der Mitte 2017 auf Druck von Investoren den Uber-Chefposten räumen musste, besitzt rund zehn Prozent an dem umstrittenen Fahrdienst, knapp ein Drittel davon soll nun den Besitzer wechseln. Kalanick soll demnach bereit gewesen sein, bis zur Hälfte seiner Anteile zu verkaufen – die maximale Menge, die ein Board-Mitglied verkaufen darf.

Der japanische Technologiekonzern Softbank war zuletzt mit großem Rabatt bei Uber eingestiegen, für 15 Prozent blättern die Japaner 7,7 Milliarden Dollar hin. Der Wert von ganz Uber wurde damit bei rund 50 Milliarden Dollar angesetzt – nach fast 70 Milliarden Dollar bei früheren Geldspritzen.

Softbank-Investment in Uber gilt als Befreiungsschlag

Dabei war zunächst unklar geblieben, ob sich auch Kalanick von Anteilen trennt. Nach Kalanicks Abgang als Firmenchef im Sommer hatte es im Verwaltungsrat einen Machtkampf gegeben.

Der Ende Dezember festgezurrte Großeinstieg von Softbank galt daher auch als Befreiungsschlag, mit dem sich das skandalgeschüttelte Unternehmen aus dem Schatten des umstrittenen Mitgründers und Ex-Chefs lösen wollte. sdr/dpa

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