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Ab 2029 steigt Kalifornien auf Elektrobusse um

Elektrobus. (Foto: Philip Lange/Shutterstock.com)

Ab 2029 dürfen öffentliche Verkehrsunternehmen in Kalifornien nur noch emissionsfreie Busse kaufen. Die Umweltschutzbehörde hat einen ehrgeizigen Plan.

Ab 2029 sollen für den öffentlichen Verkehr in Kalifornien nur noch Elektrobusse zugelassen werden. Ab 2040 sollen dann alle Stadtbusse im US-Bundesstaat emissionsfrei sein. Das hat die Umweltschutzbehörde California Air and Resource Board (CARB) am Freitag beschlossen.

Die Behörde hat sich damit ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bisher fahren nur 153 von 12.000 Bussen der öffentlichen Verkehrsunternehmen elektrisch. Bis 2020 sollen es 1.000 werden.

In mehreren Stufen zum Ziel

Der Beschluss sieht mehrere Phasen für die Umrüstung vor: Ab 2023 muss ein Viertel der neuen Busse elektrisch fahren, ab 2026 gilt das für die Hälfte aller neuen Busse und ab 2029 werden dann nur noch Elektrobusse zugelassen.

„Eine emissionsfreie öffentliche Busflosse bedeutet sauberere Luft für uns alle“, sagte Mary Nichols, Vorsitzende der Behörde, laut der Mitteilung. Denn der Verkehrssektor sei für 40 Prozent aller klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Vor allem einkommensschwache Kommunen seien von schlechter Luft betroffen und würden besonders stark von der Umrüstung profitieren, so Nichols.

Von 2020 bis 2050 könnten durch die Pläne 19 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden, schreibt die Behörde – genauso viel, als würden 4 Millionen Autos weniger unterwegs sein.

Es ist die erste Regelung dieser Art in den USA. Im Rahmen des Umstiegs müssten über 14.000 emissionsfreie Busse hergestellt werden, wie Techcrunch berichtet. Die Hersteller von Elektrofahrzeugen dürften sich also freuen.

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