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Kampf gegen Deepfakes: Twitter will manipulierte Medien kennzeichnen

(Foto: Shutterstock)

Um gegen Deepfakes vorzugehen, hat Twitter neue Regeln veröffentlicht. Die beinhalten, wie zukünftig mit manipulierten Inhalten umgegangen werden soll.

Immer mehr Plattformen sagen Deepfakes den Kampf an. Darunter sind auch große Player wie Google oder Facebook. Beide Unternehmen haben Forschungsinitiativen gestartet, um Deepfakes zukünftig schneller aufspüren und entfernen zu können. Auch Twitter hat auf seiner Plattform jetzt erste Entwürfe neuer Regeln für den Umgang mit solchen digital manipulierten Inhalten veröffentlicht.

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Im Blogbeitrag von Del Harvey, VP Trust and Safety bei Twitter, heißt es: „Wenn Sie zu Twitter kommen, um zu sehen, was in der Welt passiert, möchten wir, dass Ihnen ein Kontext zu den Inhalten, die Sie sehen und mit denen Sie sich beschäftigen, gegeben wird. Absichtliche Versuche, Menschen durch manipulierte Medien in die Irre zu führen, untergraben die Integrität der Konversation.“ Um dagegen vorzugehen, plant Twitter die Implementierung eines neuen Sets an Prozessen.

Twitter will klare Richtlinien

Dazu gehört die Option, dass Nutzer neben Tweets, die offensichtlich synthetische oder manipulierte Inhalte zeigen, einen Hinweis platzieren können, um andere Nutzer und Twitter selbst darauf aufmerksam zu machen. Außerdem können andere Menschen gewarnt werden, bevor sie solch einen Tweet teilen oder liken. Wer sich ein bisschen mehr Mühe geben will, kann auch einen Link hinterlassen. Zum Beispiel können so Nachrichtenartikel verbreitet werden, in denen erklärt wird, warum die betroffene Quelle manipuliert oder nicht vertrauenswürdig sein könnte oder ist.

Aktuell beziehen sich Twitters Maßnahmen noch auf die bloße Erkennung von Deepfakes. Weiter versucht Twitter natürlich klare Richtlinien im Umgang mit Deepfakes festzulegen, bevor sie zu einem ernsthaften Problem werden. Dazu gehört auch, dass Twitter es sich vorbehält, Tweets zu entfernen, die manipulierte Medien enthalten, irreführend sind oder die physische Sicherheit einer Person gefährdet oder andere schwerwiegende Schäden anrichten kann.

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