Software & Infrastruktur

Kampf gegen Microsoft: Apple verbündet sich mit IBM

Apple kauft Topsy. (Foto: Marcin Wichary (Flickr) / CC BY 2.0)

Die früheren Feinde starten eine Allianz für den Enterprise-Markt. IBM entwickelt Business-Lösungen für iOS, und Apple hilft IBM bei der Mobiloptimierung.

Mobile-First-Strategie

Im Kampf gegen Microsoft legt Apple seine Feindschaft mit IBM beiseite. Die beiden Unternehmen kündigten am Dienstag eine umfangreiche Partnerschaft im Hardware- und Software-Bereich an. Gemeinsam wollen sie am Enterprise-Markt stärker auftreten. Apple, bisher in erster Linie als Consumer-Brand erfolgreich, will damit die Präsenz von Software-Riese Microsoft eindämmen.

Konkret planen die beiden neuen Partner eine Reihe von Business-Lösungen. IBM entwickelt künftig Enterprise- und Cloud-Apps für das Betriebssystem iOS. Bestehende Produkte des amerikanischen IT-Konzerns sollen für die mobile Plattform optimiert werden. „IBM MobileFirst“ betiteln die beiden Partner die Mobil-Offensive. Das Unternehmen hat sich als Teil der Partnerschaft außerdem dazu verpflichtet, iPhones und iPads an seine Geschäftskunden zu verkaufen.

Für Apple wäre Soundcloud ein interessanter Zukauf, der das angestaubte Musikgeschäft des Konzern wieder auf Trab binrgen könnte. (Foto: Apple)

In der PC-Ära waren Apple und IBM Rivalen. Jetzt holt sich CEO Tim Cook Unterstützung für die Eroberung des Enterprise-Markts. (Foto: Apple)

Apple sucht Enterprise-Erfahrung

Während IBM Unterstützung im mobilen Segment braucht, macht sich Apple die Erfahrungen am Enterprise-Markt zunutze. So soll der Kundendienst AppleCare auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden zugeschnitten werden. Auch IBMs Know-How im Bereich Big Data ist für den iPhone-Hersteller wertvoll.

Die Allianz vereine „das beste beider Welten“, sagen die Konzernchefs Tim Cook und Virginia Rometty über ihre Zusammenarbeit. Es gebe keine Überschneidungen und Konkurrenz zwischen den beiden Unternehmen, betonen sie. Die neuen Produkte sollen „Arbeit, Industrien und Berufe neu definieren.“

Ähnliches hat auch Microsoft-CEO Satya Nadella vor. In einem Memo kommunizierte er vergangene Woche den Wandel zu einer „Produktivitäts-Plattform“, die nicht nur Geschäftskunden, sondern auch Privatpersonen ansprechen soll.

via 9to5mac.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Horst
Horst

Frühere Feinde? Wer hat denn seinerzeit die PowerPC Architektur für Apple entwickelt?

Antworten
andi
andi

1984 …? „(…) IBM wants it all and is aiming its guns on its last obstacle to industry control: Apple (…)“ #sjobs

Antworten
Akin
Akin

Das Internet verblödet!
Warum immer mehr t3n Artikel BILDhafte Titel tragen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung