Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Kano-Baukasten: In nur 107 Sekunden ins Raspberry-Pi-Universum

Ein Computer- und Programmierbaukasten für Kids und Erwachsene, das ist Kano. Einfach wie Lego soll er sein und mit einem Raspberry-Pi noch cool dazu. Dass das Startup damit einen Nerv trifft, zeigt eine neu aufgelegte Kickstarter-Kampagne.

Kano: Raspberry-Pi-Baukasten für Bastelfans

Mit einem extravaganten Computer-Baukasten will das britische Startup Kano die Welt der kreativen Bastler erobern. Ob jung oder alt, in Lego-Manier sollen Kinder wie Erwachsene die schier unbegrenzten Möglichkeiten der Computerwelt kennenlernen. Das Herzstück des mehrteiligen Baukastens ist ein Raspberry Pi, ein viel diskutierter und beachteter Minicomputer auf Open-Source-Basis. Der Raspberry Pi verfügt über 700 Megahertz Taktfrequenz und über 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Einen klassischen Festspeicher sucht man zwar vergebens, allerdings schlummert das Frickel-Potential vor allem in den zahlreichen Schnittstellen des Minirechners. Dank einem SD-Kartenleser, Ausgängen für Ton- und Videosignale, Ethernet-Anschluss sowie zwei USB-Ports zum Anschluss weiterer Peripherie lässt sich allerhand anstellen.

Das ist drin im Raspberry-Pi-Baukasten von Kano

Neben einem Raspberry Pi bietet Kano zusätzliche Extras, mit denen sich die Platine in einen programmierbaren Computer verwandeln lässt. (Foto: Kano)
Neben einem Raspberry Pi bietet Kano zusätzliche Extras, mit denen sich die Platine in einen programmierbaren Computer verwandeln lässt. (Foto: Kano)

Kano wäre aber kein Baukasten, würde das Startup die Box nicht mit einigen Extras bestücken. Im Unterschied zur klassischen Bestellung des Mini-Rechners liefert Kano zusätzliche Peripherie mit, die Bastlern einen vollständig programmierbaren Computer an die Hand gibt. So stehen außer dem Raspberry Pi beispielsweise eine Tastatur und ein WiFi-Modul zur Verfügung, ebenso wie ein Lautsprecher, zahlreiche Kabel, Schablonen und Anleitungen. „Dutzende Stunden“ Bastelspaß versprechen die Macher. Den soll vor allem das eigens dafür entwickelte Betriebssystem KanoOS bringen. Das auf Debian-Basis werkelnde System versteht sich mit KanoBlocks auf eine extra für Lehrzwecke geschriebene Block-Programmiersprache, die mit JavaScript beziehungsweise Python parallel echten Code ausgeben kann. Dadurch sehen Kinder wie Erwachsene in Echtzeit und nach dem Trial-and-Error-Prinzip, wie sich ihre Änderungen am Code auf das Programm oder das Computerspiel auswirken.

Bau's Dir selbst: Games, Drahtlos-Server, Mediaplayer

Der Raspberry-Pi-Baukasten von Kano bietet viele Möglichkeiten. Kinder wie Erwachsende können einfache Computerspiele entwickeln oder einen Mediaplayer basteln. (Foto: Kano)
Der Raspberry-Pi-Baukasten von Kano bietet viele Möglichkeiten. Kinder wie Erwachsende können einfache Computerspiele entwickeln oder einen Mediaplayer basteln. (Foto: Kano)

Doch wie weit reicht der Bastelhorizont mit dem Computerbaukasten von Kano? Glaubt man den Versprechungen der Gründer, lassen sich mithilfe des Computerbaukastens etwa bekannte Games wie Snake, Pong oder gar Minecraft nachbauen. Dürfte das vor allem für Kinder interessant sein, ergeben sich mit drahtlosen Servern oder einem HD-Mediaplayer auch für technisch versiertere Nutzer viele Möglichkeiten. In nur 107 Sekunden soll der Raspberry-Pi mitsamt aller Utensilien startbereit sein. Das Startup plant zudem eine offene Plattform, auf der Kano-Nutzer aus aller Welt Schulen, Unternehmen und Familien mit Basteltipps versorgen können.

Kickstarter-Kampagne spielt 100.000 US-Dollar ein

Damit das gelingt, wirbt Kano seit heute über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung. Das Ziel der Briten: 100.000 US-Dollar in 30 Tagen. Für 99 US-Dollar können sich Fans schon jetzt einen der Raspberry-Pi-Baukästen sichern, die – einen entsprechenden Finanzierungserfolg vorausgesetzt – im Sommer kommenden Jahres ausgeliefert werden sollen. Bislang läuft alles nach Plan – schon nach wenigen Stunden hat Kano das benötigte Kapital eingesammelt.  Offenbar ein Kinderspiel.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

3 Reaktionen
cephei

Die nehmen das Raspery PI, kaufen ein bisschen Hardware, laden 2-3 Spiele auf eine Linux Version und verpacken das schön.

Dann holen sie sich damit Investoren und Einnahmen von Kickstarter.

Was soll das? Ist doch nichts anderes als ein stick normales raspery PI. Die Software hat man selbst in 3 Minuten installiert. Halt ohne die super Spiele die da jetzt schon drauf sind.

Die bekommen jetzt Geld, dafür das sie ein bestehendes Produkt neu einpacken?

Antworten
Toobi

Fehl aber ein Bildschirm, sonst ist es für dritte Welt Länder ziemlich ungeeignet

Antworten
sarah_flieger

Klingt interesant

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.