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Kapitalspritze: Online-Optiker Mister Spex bekommt 65 Millionen Euro

Die Geschäftsführer von Mister Spex: Mirko Caspar und Dirk Graber. (Foto: Mister Spex)

Online-Optiker Mister Spex hat eine Finanzierungsrunde über 65 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem Geld soll das Wachstum weiter ausgebaut werden. Geplant sind etwa neue Ladengeschäfte.

Mister Spex hat nach eigenen Angaben seit der Gründung im Jahr 2007 mehr als drei Millionen Kunden bedient und verfügt über ein Produktportfolio von über 10.000 Brillen und Kontaktlinsen. Im vergangenen Jahr soll unter dem Strich neben „signifikantem Wachstum“ auch ein positives bereinigtes Ebitda gestanden haben. Jetzt hat der Online-Optiker in einer Finanzierungsrunde 65 Millionen Euro eingenommen und will weiter wachsen.

Mister Spex: Store-Expansion geplant

Angeführt wurde die Eigenkapital-Finanzierungsrunde von Büll Family Office unter Beteiligung von bestehenden Investoren wie Grazia Equity, Intershop-Gründer Stephan Schambach und StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani. „Mithilfe der aktuellen Finanzierungsrunde werden wir unser Wachstum weiter ausbauen. Dabei haben wir drei klare Investitionsschwerpunkte: die Store-Expansion, die Internationalisierung und den weiteren Ausbau der Logistik“, sagte Dirk Graber, Gründer und Geschäftsführer von Mister Spex.

Auch in Zukunft werde der Online-Optiker auf Omnichannel setzen, wie Mirko Caspar, Geschäftsführer von Mister Spex, erklärte. Caspar zufolge wachse der Onlinebereich weiter stark. „Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass wir durch die einzigartige Kombination aus Onlineshop, eigenen Stores sowie mehr als 500 Partneroptikern unser Markt- sowie Markenpotenzial noch schneller und umfangreicher ausschöpfen können“, so Caspar weiter.

11 eigene Geschäfte in Deutschland

Mister Spex ist derzeit in zehn Ländern mit seinen Onlineshops aktiv. In Deutschland hat der Online-Optiker elf eigene Geschäfte, darunter in Berlin, sowie Partneroptiker in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden. Die vor vier Jahren angekündigten Börsenpläne wurden laut Gründerszene wegen der Fokussierung auf den Ausbau der stationären Geschäfte verschoben.

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