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Ratgeber

Karrierepush durch Ordnung am Arbeitsplatz?

(Foto: g-stockstudio/Shutterstock)

Lose Blattsammlungen, die Kaffeetassen vom Vortag oder stapelweise Aktenordner - in vielen Büros herrscht Chaos. Doch Unordnung am Schreibtisch ist nicht nur ein unschöner Anblick, sondern mindert auch die Produktivität.

Ordnung ist in vielen Büros ein Fremdwort. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts verbringen Angestellte etwa zehn Prozent ihres Arbeitstages damit, nach den richtigen Dokumenten zu suchen oder Störendes aus dem Weg zu räumen. Somit kann ein unaufgeräumter Arbeitsplatz als echter Karrierekiller gelten, nicht zuletzt, weil der Ordnungsgrad des Arbeitsplatzes Einfluss auf die Arbeitsweise nimmt. Eine unordentliche Arbeitsumgebung mindert nicht nur die Produktivität und Effizienz, sondern wirkt sich auch negativ auf das Arbeitsklima aus. Wenn der Kollege ständig seine Unterlagen suchen muss oder Arbeitsmaterialien verschwinden, kann die Stimmung im Team schnell unter der Unordnung im Büro leiden.

Ordnung am Arbeitsplatz fördert die Karriere

Wenn du ein System aus Ordnung und Sauberkeit verfolgst, kannst du in mehrfacher Hinsicht davon profitieren:

  • Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz gelten heutzutage als Visitenkarte der persönlichen Arbeitsweise. Kein Wunder also, dass nicht nur Firmenchefs von dem Zustand des Arbeitsplatzes auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeiter schließen. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz hinterlässt auch bei Kollegen und Kunden einen positiven Eindruck.
  • Arbeitsmaterialien wie Dokumente oder Gegenstände lassen sich auf einem aufgeräumten Schreibtisch wesentlich schneller auffinden. Somit kannst du eine Menge Zeit sparen. Außerdem bleibt deine Konzentrationsfähigkeit länger erhalten, da du deine Arbeit nicht ständig aufgrund von Suchaktionen unterbrechen musst.
  • Unordnung im Büro führt zu Unruhe und Ablenkung. Ordnung hingegen sorgt für Strukturiertheit und effizientes Arbeiten.
  • Auf einem unaufgeräumten Schreibtisch kann es schnell passieren, dass du den Überblick verlierst und wichtige Dokumente aus Versehen wegwirfst.
  • Ordnung am Arbeitsplatz erhöht den Bewegungsspielraum.

Tipps für einen aufgeräumten Schreibtisch

Doch was gehört eigentlich auf den Schreibtisch und was sollte lieber im Papierkorb verschwinden oder in die Schublade wandern? Damit auf deinem Schreibtisch nicht das Chaos ausbricht, hat t3n drei wesentliche Faktoren zusammengestellt, die dir die Ordnung am Arbeitsplatz erleichtern:

1. Papierkorb unter dem Schreibtisch

Unter deinem Schreibtisch sollte unbedingt ein Papierkorb stehen. Denn so kannst du nicht mehr benötigte Dokumente oder andere Abfälle direkt entsorgen, damit sie sich nicht unnötig auf dem Schreibtisch ansammeln.

2. Ablagen für Dokumente

Systematische Ablagen für Dokumente sorgen für Ordnung auf dem Schreibtisch und produktives Arbeiten. Denn willkürlich auf dem Schreibtisch verteilte Papierstapel stehlen dir nicht nur wertvolle Arbeitsfläche, sondern lassen deine Motivation und Konzentration beim Anblick von unbearbeiteten Dokumenten flöten gehen. Stress breitet sich aus.

3. Ordnung am Ende des Tages

Denke heute schon an morgen: Schließe den Arbeitstags mit dem Aufräumen deines Schreibtisches. So kannst du den Tag besser beenden und am nächsten Morgen entspannter in den Tag starten.

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4 Reaktionen
Spitze Feder

Das ist die graue Theorie. Die Praxis ist: Um "Punkte" zu sammeln, ist eine bestimmte Art von Kollegen den ganzen Tage damit beschäftigt, den Schreibtisch in wunderbarste Ordnung zu bringen und vor allem, die Kollegenschreibtische daraufhin zu scannen und bei Bedarf sofort mit dem Finger auf den- oder diejenige zu zeigen, die die Ordnungsregeln nicht einhalten. Typisch Deutsch also das alles. Furchtbar!!!!

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peter

Ein Aufgräumter Schreibtisch zeigt indirekt auch, dass man nix zu tun hat. Lieber einen Stapel Papier, ein geöffnetes Buch und Schmierpapier liegen lassen. Das Zeigt auch von Organisation. Zum Wochenende hin sollte natürlich aufgeräumt werden, sowie täglich Geschirr wegbringen. Alles Regeln, die man zu Hause gelernt haben sollte ;)

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Olaf Barheine

Dokumente? Was für Dokumente? Und sollte sich doch einmal ein Stück Papier auf den Schreibtisch verirren, dann wird es sogleich eingescannt, in das DMS eingepflegt und verschwindet auf Nimmerwiedersehen im Aktenordner. Okay, das papierlose Büro ist heute aber wohl eher noch die Ausnahme als die Regel.

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Marcel Epp

Wir machen schon seit längerem in der Firma Kaizen. Das hat sich für mich und einiger meiner Kollegen sehr gelohnt! Einfach mal danach googeln oder Beitrag erweitern. ;)

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