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Kaspersky OS: Dieses Betriebssystem für das Internet der Dinge soll unknackbar sein

(Bild: Kaspersky)

Nach 14 Jahren Entwicklungszeit hat Kaspersky sein erstes eigenes Betriebssystem vorgestellt. Kaspersky OS soll für Industrieanlagen und das Internet der Dinge geeignet und nicht hackbar sein.

Kaspersky OS: 14 Jahre Entwicklungszeit

„At last – we’ve done it!“, lässt Eugene Kaspersky die interessierte Öffentlichkeit über den Blog seiner gleichnamigen Antivirenfirma wissen: Das erste eigene Betriebssystem ist fertig – nach 14 Jahren Entwicklungszeit. Kaspersky OS soll ein komplett neu entwickeltes Betriebssystem sein, das nicht auf bereits vorhandenen Plattformen wie Linux basiert. Bei der Entwicklung des neuen Systems stand die Frage der Sicherheit im Vordergrund, wie Kaspersky erklärt. Das Kaspersky OS soll unknackbar sein.

Premiere: Auf diesem Layer-3-Switch läuft das neue Kaspersky OS. (Bild: Kaspersky)
Premiere: Auf diesem Layer-3-Switch läuft das neue Kaspersky OS. (Bild: Kaspersky)

Kaspersky zufolge beweisen Gefahren für die Netzinfrastruktur wie Stuxnet oder die DDoS-Attacke durch Geräte des Internets der Dinge auf die DNS-Server von Dyn, dass ein Betriebssystem wie Kaspersky OS notwendig ist. Das Betriebssystem liefere die Basis für die Entwicklung geschützter Industrieanlagen und den Schutz von Embedded Devices sowie des Internets der Dinge (IoT).

Quantencomputer kann Kaspersky OS hacken

Um einen entsprechenden Schutz gewährleisten zu können, habe Kaspersky das System von Grund auf neu entwickeln müssen. Kaspersky OS beruht auf einer Mikrokernel-Architektur, wodurch es möglich ist, den Nutzern verschiedene Modifikationen anzubieten. Das Betriebssystem ist zwar nicht ganz unhackbar, wie Kaspersky einräumt. Allerdings werde dazu schon ein Quantencomputer benötigt – was das Hacken nicht nur schwierig, sondern auch enorm teuer machen würde.

Das erste Gerät, das mit dem neuen Kaspersky-Betriebssystem betrieben wird, ist ein Layer-3-Switch, der für Netzwerke mit sehr hohen Anforderungen an die Datensicherheit entwickelt wurde. Weitere Geräte, auch aus dem IoT-Bereich, sind laut Kaspersky schon in der Entwicklung und sollen bald vorgestellt werden. Auch weitere Details zu Kaspersky OS soll es in Kürze geben.

Interessant in diesem Zusammenhang: DDoS: IoT-Geräte legten am Freitag das Internet lahm, wohl nicht zum letzten Mal

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9 Reaktionen
Adrian Janotta

Geheimdienste sollten bereits über Quantencomputer verfügen. Für Unternehmen heisst das, sicher vor dem kleinem Hacker, aber nicht vor Staatlicher Spionage.

Im Zweifelsfall hilft nur ein Penetrationstest des Systems selbst.
https://janotta-partner.de/wiki-penetrationstest.html

Ich denke aber das Quantencomputer in den nächsten 20 bis 30 Jahren wohl auch im Heimcomputer Markt ankommen werden, oder täusche ich mich da?

Max G

Laut Hillary Clinton sind russische Hacker allmächtig, laut Trump sind dicke Männer auf dem Sofa nicht zu toppen. Wer wenn nicht rusische übergewitchige Sofa Programmierer soll ein unhackbares System entwickeln?

Aber Spass bei Seite, sicherlichlich eine gute Antwort auf den Windows Defender mit Win10 welcher anderen Antivirus Entwicklern das Geschäft wohl ganz offenbar schädigt.

Karl Marks

Wenn das System so sicher ist wie deren AV Suite, na dann gute Nacht xD

Alfons H.

Ich glaube du verwechselst das mit Symantec.

Karl Marks

Ne - kannst du getrost beide in einen Topf werfen.. aber da reihen sich noch mehrere andere mit ein.

Mal sehen was das gibt

Man programmiert gegen Apis und Infrastrukturen. So gesehen muss man sehen ob und wie das gelöst wird. Ich war ja schon vor 15 Jahren für MetaCoding.
Es muss ja nicht unbedingt das Betriebs-System geknackt werden sondern nur der Web-Server oder was sonst auf dem Ding läuft.
Wie ein U-Boot oder ein Reifen: Ein Loch reicht damit die Luft raus ist.

Es gab von Deutschland auch mal ein angeblich geprüftes System:

google: site:www.golem.de sicheres betriebssystem
ergibt QUBES und Subgraph und GENODE, ich glaube ich meinte Letzteres.

Diese Alternativen Betriebs-Systeme wie QNX, WebOS usw. haben auch ihre Kunden. Aber der Kunde hat oft leider wenige Apps zur Auswahl und ist oft auf den Hersteller angewiesen, obwohl ein triviales Update das - klaglos funktionierende - Gerät besser machen könnte.
Speziell bei Fernsehern, Settop-Boxen und Routern fällt das sehr negativ auf.

lola

Wenn das Rote Kreuz für jedesmal wenn ein Unternehmen "unknackbar" verkündet einen Euro bekommen würde - die würden sich freuen.

Nach 14 Jahren Entwicklungszeit - mal erlich - was das ein Entwickler in Heimarbeit

Jan

War doch mal wieder eine typische Clickbait-Überschrift, wie sie leider so häufig in letzter Zeit auftauchen.

Lars

FAKENEWS!1!!einself.

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