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Nach Kauf im Mai: Magento wird stärker ins Adobe-Ökosystem integriert

(Screenshot: theblog.adobe.com)

Nachdem die E-Commerce-Plattform im Mai 2018 von Adobe gekauft wurde, gab es am Montag auf der Magento-Live-Customer-Konferenz in Amsterdam die Ankündigung einer stärkeren Integration mit dem Adobe-Techstack. Nutzer dürfen sich über die Integration der Adobe-KI und weitere Neuerungen freuen.

Adobe hatte die Plattform im Mai 2018 für 1,68 Millionen Dollar gekauft – damit ergänzte Adobe sein Portfolio um die fehlende E-Commerce-Plattform, die sowohl im B2B, als auch im B2C funktioniert und sich quasi nahtlos in die Adobe-Enterprise-Cloud einfügt. Adobe will damit endlich in eine wettbewerbsfähige Position zu Salesforce gelangen, die 2016 mit dem Kauf von Demandware ihr Cloud-Angebot in den Bereichen Marketing, Sales und Service komplementierten.

KI-Unterstützung für Magento

Die wohl interessanteste Neuerung ist, dass Magento jetzt von Adobes Intelligence-Layer Sensei Gebrauch macht. Die Magento-Tools werden Sensei mit Adobe Analytics und Adobe Target nutzen, um Daten zu sammeln und so stärker personalisierte Empfehlungen ausspielen zu können. Regelbasierte Empfehlungen gab es vorher schon, dieses Feature wurde jetzt grundlegend überarbeitet. Die Basis ist ab jetzt die hauseigene KI Sensei. Ab Januar soll das Feature in seiner überarbeiteten Form in einem Early-Access-Programm verfügbar sein.

Die Sensei-Integration soll vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen, die Magento nutzen, neue Möglichkeiten für sehr viel stärker personalisierte Einkaufserlebnisse eröffnen. Laut einer von Techcrunch eingeholten Experten-Einschätzung sollen so ausgereiftere End-to-End-Analysen von Content und Experiences, die von Klicks zu Conversions oder Subscriptions führen, möglich sein. Ein besseres Verständnis der digitalen Customer-Journey ermögliche so erweiterte Optionen, das Einkaufserlebnis zu verbessern, zum Beispiel über personalisierte „next-best-actions“-Empfehlungen.

Adobe-Stock-Zugriff

Magento-Nutzer werden in Zukunft auch Zugriff auf Adobe Stock und damit auf die Adobe-Content-Library haben und auf die Bilder, Templates, Media-Assets und Stock-Videos darin. Für viele Magento-Nutzer ist die Erstellung ansprechender visueller Inhalte Teil des Tagesgeschäfts, die Adobe-Stock-Integration kommt dem entgegen.

Zudem kündigte das Unternehmen eine Reihe externer Produkt-Erweiterungen an, darunter eine Amazon-Integration, die es Magento-Kunden – vorerst nur in UK und US – einfacher machen will, direkt aus Magento ihren Amazon-Shop zu launchen.

Azure-Unterstützung

Außerdem neu: Magento soll in der Cloud-Edition neben AWS künftig auch Microsoft Azure anbieten.

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3 Kommentare
Alexander Steireif

Der Beitrag ist inhaltlich nicht ganz korrekt. Natürlich konnte Magento schon immer auch auf Azure gehostet werden. Neu ist nur, dass Magento in der Cloud Edition Azure anbietet.

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G3R0N1M0
G3R0N1M0

1,68 Millionen? Nicht Milliarden?

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