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Umweltministerin: Kaufprämie für E-Lieferwagen soll auf 7.000 Euro steigen

Streetscooter. (Bild: Deutsche Post)

Bundesumweltministerin Schulze hat sich für eine Erhöhung der Elektroauto-Prämie für E-Lieferwagen auf 7.000 Euro ausgesprochen. Damit soll die Luft in deutschen Städten verbessert werden.

Die Interview mit der Rheinischen Post eine deutliche Erhöhung des Zuschusses gefordert – zumindest für kleine E-Lieferwagen. Damit soll dazu beigetragen werden, die Luft in deutschen Städten zu verbessern.

Streetscooter: E-Lieferwagen sollen dabei helfen, dass die Luft in deutschen Innenstädten sauberer wird. (Bild: Deutsche Post)

„7.000 Euro wäre eine Größenordnung, ab der sich die Flottenumstellung für viele Logistiker und auch Handwerker lohnt“, sagte Schulze der Zeitung. In der Elektrifizierung von Kleintransportern, insbesondere beim Lieferverkehr, sieht die Umweltministerin offenbar einiges Potenzial, was die Einsparung von Schadstoff- und CO2-Emissionen angeht. Die vor kurzem von der Bundesregierung ins Spiel gebrachte kostenlose Nahverkehr sei derweil wieder ad acta gelegt worden.

Kaufprämie für mehrere Hundert E-Lieferwagen beantragt

Laut aktuellen Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sind bis einschließlich 31. März 57.549 Anträge auf die Kaufprämie für Elektroautos gestellt worden. Darunter finden sich unter anderem Anträge für rund 200 Modelle des Citroen Berlingo Electric Kastenwagens, knapp 400 Renault Kangoo ZE, gut 850 Streetscooter und wenige Hundert weitere E-Lieferwagen.

Streetscooter der Deutschen Post
Streetscooter. (Bild: Deutsche Post)

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Hintergrund des Vorschlags für die Prämienerhöhung ist die Debatte um die von Schulze geforderte Hardware-Nachrüstung für Dieselfahrzeuge. Mit der Forderung war die Umweltministerin bei den Herstellern zunächst abgeblitzt. Gegenüber der rheinischen Post räumte sie ein, dass die Politik keine Handhabe habe, „um technische Nachrüstungen auf Kosten der Autohersteller zu erzwingen“. Daher müsse jetzt der politische Druck erhöht werden. Gemeinsam mit den Kollegen Scheuer, Altmeier und Barley wolle sie die Chefs der Autokonzerne demnächst zu einem Gespräch einladen, so Schulze.

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