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Bundesregierung beschließt 4.000 Euro Kaufprämie für Elektroautos

(Foto: Shutterstock)

Beim sogenannten Autogipfel haben sich die deutsche Bundesregierung und die Autoindustrie in der Nacht auf eine Kaufprämie für Elektroautos in der Höhe von 4.000 Euro geeinigt. Die Förderung ist aber nicht unumstritten.

Elektroautos: 4.000 Euro Kaufprämie

Wie erwartet haben sich die Bundesregierung und Vertreter der Autoindustrie in der Nacht auf heute, Mittwoch, beim sogenannten Autogipfel auf eine Kaufprämie für Elektroautos geeinigt. Anders als im entsprechenden Vorschlag vorgesehen wird diese jedoch nicht 5.000 Euro, sondern 4.000 Euro betragen. Das berichtet das Deutschlandradio unter Berufung auf Regierungskreise. Käufer eines Hybridwagens sollen wie vorgeschlagen 3.000 Euro erhalten.

Auch Käufer eines Tesla-Elektroautos könnten in den Genuss der Kaufprämie kommen. (Foto: Tesla)
Auch Käufer eines Tesla-Elektroautos könnten in den Genuss der Kaufprämie kommen. (Foto: Tesla)

Eine Begrenzung der Förderung auf deutsche Elektroautos wird es im Rahmen der Kaufprämie nicht geben. Allerdings wird noch eine Obergrenze von 60.000 Euro diskutiert, um Käufer von Luxuswagen auszuschließen. Geht es nach den Informationen des Deutschlandradios, könnte die Förderperiode schon Ende Mai 2016 beginnen. Insgesamt solle es bei der geplanten Fördersumme von 1,2 Milliarden Euro bleiben. Das Geld soll jeweils zur Hälfte von Staat und Auto-Industrie kommen.

Kaufprämie für Elektroautos versus Ladestationen

Inwieweit eine solche Kaufprämie geeignet ist, die Nachfrage nach Elektroautos anzukurbeln – die Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße bringen – ist allerdings fraglich. Erheblichen Widerstand gegen diese Art der direkten Subvention gab es im Vorfeld des Autogipfels aus den Reihen der Unionsfraktion. Experten erachten einen deutlichen Ausbau der Ladestationen für Elektroautos für sinnvoller als eine Prämie.

Interessant in diesem Zusammenhang: „Tesla Model S und X: Destination-Charging kommt in Europa in Fahrt“.

via www.deutschlandfunk.de

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7 Reaktionen
Keine Förderung nötig

"Experten erachten einen deutlichen Ausbau der Ladestationen für Elektroautos für sinnvoller als eine Prämie". Meine Postings erachteten das auch schon seit einem Jahr...
Ich habe die Presse gebeten, bei den Sparkassen und Steuerberatern nachzufragen was passiert, wenn die Bilanzwerte der Firmen, Leasing-Firmen und klein-Krediten sich halbieren weil wirklich keiner mehr Benziner haben will. 1/3 sind Diesel. Das zählt hier nicht so sehr. Aber ein bischen Fracking-Öl und neue sparsamere Autos haben die Ölpreise und manche Erdöl-Länder in die Armut gedrückt und das wird noch eine Weile so bleiben.
D.h. ein wenig mehr Abgabedruck auf Benzin-Autos und Nachfragemangel führen dazu, das Benziner denselben Preisverfall haben wie damals die Trabbis als die Mauer fiel und jeder die West-Autos kaufte und Trabbis (wie Haustiere bei den Sommerferien) überall stehengelassen wurden.
Diese Gleichnis wird jeder sofort verstehen: Was macht die Bank und Bilanz und Steuerberater wenn die Benziner-Werte sich so entwickeln wie die Trabbi-Preise nach dem Mauerfall ? Man kann auch DDR-Autohändler von damals interviewen. Die erinnern sich sicher...
Die Presse wartet sicher lieber auf Experten statt diese selbstverständliche Frage bei der eigenen Hausbank und den Steuerberatern zu stellen damit sie nicht pleite geht und von Chinesen aufgekauft wird und dann jeder Deutsche AliPay machen muss...
Wenn die Autos nix mehr wert sind muss die Firma vielleicht Insolvenz anmelden weil die Autos oft die wertvollsten Investments sind. Und die Leasing-Firmen gehören oft den Auto-herstellern damit die Stückzahlen/Neu-Anmeldungen nicht so offensichtlich klein sind. So als ob Apple überflüssig produzierte iPhones vermieten würde damit die gemeldeten Stückzahlen oben bleiben. Die Steuerberater und Finanzämter kennen die Vermögensverteilung der kleinen Firmen. Also was passiert wenn die Benziner im Preis verfallen und das Tankstellensterben (man muss wie bei Klimawandel sicher auch darauf warten das Experten davor warnen oder wenn auch der letzte Benziner-Fahrer es mitbekommen hat) beginnt und die Benzinpreise (nicht die Erdöl-Preise !) steigen !
D.h. die Werte der - gigantischen - Leasing-Flotten (wie üblich gehts hier nur um Benziner) wird vielleicht plötzlich (oder ziemlich schnell) sinken und damit können die Auto-Konzerne Zilliarden als Abwrackprämie2.0 und vermutlich Zilliarden an Sonder-Abschreibungen, Wertverlusten, Verlustvorträgen usw. absetzen also ein paar Jahre lang vielleicht gar keine Steuern mehr bezahlen und weiter Bonis erhöhen.
Nicht nur die Ölstaaten sind im Wert verfallen, bald vielleicht auch der deutsche Besitz also Benziner... Und dann kommen Chinesen und Amerikaner und kaufen billig aus der Portokasse auf...

Die Leute würden sogar den Führerschein neu machen oder 1000 Euro Steuer/Abgabe/LadeStationsCrowdFundingMitRückzahlung an die Gemeinde bezahlen um mit ihrem Coolen Tesla der erste an der Dorfdisco zu sein.

Kurzum: Die Gemeinden und Discounter sollten motiviert werden, auf jedem ihrer Parkplätze einen Loader-Point einzurichten. Der erste in einer PLZ bzw. im Abstand von 10 km kriegt sonder-Abschreibungen oder so. Stattdessen entstehen 10.000 Ladepunkte in Berlin und überall sonst keiner.
Die gleichmäßige Verteilung der Ladepunkte wäre das allerwichtigste.
Transparenz, offene Verträge der Stromlieferanten usw. offene Preislisten von Siemens, General-Electric und natürlich ABB usw. für die Traffos usw.. Piraten könnten das Organisieren damit überall Ladepunkte mit transparenten Verträgen entstehen und bei Tesla-Feindes-Gemeinden keiner wohnen will.
Es gibt auch viele Rentner welche als Elektro-Förder-Bund den Ausbau organisieren würden. Man kann natürlich auch viel besser (wie schon bei Rot-Grün für den DSL-Ausbau) Behörden mit Pensionen und Posten usw. gründen und sich kosten-leistungs-time-and-budget-mäßig am Hauptstadt-Flughafen und Hauptstadt-Cashburner-Holdingketten-Briefkasten-Subventions-Empfänger-Steuer-später-zahler-Startup-Presse-Helden-Firmen orientieren...

Wegen der Ladepunkte erinnere ich nur mal dran, mal nach grauen Kästen und grünen Trafo-Stationen zu schauen. Die sind scharenweise überall und in guten Ländern wie Österreich darf man sie vermutlich auch in OpenStreetmap eintragen und blinken lassen damit jeder weiss wo die Ladestation in der Nähe entstehen könnte und wie weit der graue Kasten für FFTH entfernt ist !!!
Man läuft halt immer dran vorbei und ignoriert sie. Doch genau dort wäre der beste Punkt um eine Ladestation aufzubauen. Stattdessen werden natürlich wie üblich Zilliarden für Förderungen und Subventionen ausgegeben.
Vielleicht hat Tesla in 2 Jahren mehr Loader-Stationen als die Bundesregierung und deutsche Vorzeige-Elektro-Industrie für Zilliarden in 20 Jahren. Auf den Ausbau warten wir - dank rot-grün - bald so lange wie auf einen Trabbi.

Und reine E-Autos sind längst abgefrühstückt. Verkaufsfähig sind nur noch Autos wo man aussteigt wo man hin will und das Auto eigenständig wie eine Katze sich um sich selber kümmert also ständig um den Block fährt oder zur Ladestation oder so und die KITT bei Knightrider mitbekommt wenn man am Supermarkt mit der iWatch bezahlt und somit das Auto vorfährt und wartet das man mit dem Einkaufswagen raus kommt.
- Parkplatzsuche war in der Steinzeit - Damals als man noch Telefonzellen zum telefonieren suchen musste. Irgendwann nach dem Krieg. Wie damals in diesen Schwarz-Weiss-Stummfilmen mit 15fps. Die nannten das "Festnetz" und "Telefonzellen" und "Vermittlung".
Die aktuellen E-Autos sparen dem Besitzer Zeit und entbinden ihn von jeglicher Parkplatz-Suche. Mal sehen ob es zuerst digital-fähige Parkplätze oder den Flughafen in der Hauptstadt gibt.
Wenn Tesla jedem 1 Euro bezahlt der einen Parkplatz meldet hat Tesla sofort die digitale Position aller weltweiten Parkplätze. Die Regierung braucht vielleicht ein paar Milliarden dafür während iPhone und Android die Daten kostenlos (99 Cent Belohung für in-App-Käufe oder was ähnlich billig realisierbares) erfassen könnten damit die kleinen Nutzer jeden Parkplatz wissen während Regierungen Milliarden dafür brauchen und es eines der vielen deutschen Groß-IT-Vorzeigeprojekte wird welche ihr ja hier alle benennen könnt... . Die Autos sehen dann ja ob frei ist. Ist ja auch egal während man im Supermarkt herumläuft. Die schlechte Stadtenwicklung bezüglich Parkplätzen wird durch die faktische Anzahl tausender Robo!-E-Autos durch was FUNKTIONIERENDES verdrängt. Und alles OHNE EINEN REGIERUNGSCENT. Das ist natürlich schlecht.

Dot2010

Gerade bei den D wird sich dies nicht so machen lassen. Die Reiseweltmeister wollen Reichweitenweltmeisterautos. Auch wenn wohl die Meisten hierzulande sicher keine 800km am Stück in den Urlaub fahren wollen sie diese ohne Dauertankstellenbesuche absolvieren. Dies ist bei den beschämenden Reichweiten D-E-Autos somit nie und nimmer zu absolvieren. Wenn man dann noch liest 400-500km in 2025 bei D-E-Autos dann fragt man sich schon ob die ne Macke haben. Da braucht man glatt 2 Tage um in den Urlaub zu fahren und auch so viel um wieder zurück zu kommen. Also endweder verändert man die Art und Weise wie man die Urlaubsreise angeht oder man kauft sich kein E-Auto. Somit seh ich ehe Hybride sich ausbreiten, wenn Toyota nur ein Auto auch in Häßlich bauen würde, Grottenhäßlich haben sie ja schon am Markt.

Anonymous

AliPay... musst du denn gleich den Teufel an die Wand malen! ;D ;D

Anonymous

Sofern das hier nicht sowieso ironisch gemeint ist:
"Und reine E-Autos sind längst abgefrühstückt. Verkaufsfähig sind nur noch Autos wo man aussteigt wo man hin will und das Auto eigenständig wie eine Katze sich um sich selber kümmert also ständig um den Block fährt [usw...]"
Wieso denn das? Glaube ich nicht - jedenfalls nicht in .de. Immer diese Panik... Tesla + Google = Deutsche Automobilindustrie allerspätestens 2020 samt & sonders pleite. Mathematik für Pessimisten? :p

Man hat immer dieses Gefühl, einige Menschen seien der Ansicht, Elektorautos sein so eine Art Heiliger Gral des Öko-Wasauchimmers. Grün bis zur letzten Schraube. Und die KI für autonomes Fahren eine Art freundliches & friedfertiges Skynet auf Rädern, nur *noch* intelligenter. Nur stimmt eben weder das eine noch das andere. Weder ist die E-Mobilität so gründ wie manch einer zu glauben scheint, noch ist Google kurz davor eine echt intelligente KI zu präsentieren, die Autos echt autonom macht. Was ja für die "Fahr um den Block"-Idee nötig wäre - "Fahr um den Block und wenn was passierst was du nicht verstehst dann halte eben mitten auf der Straße an und verursache mit gigantischen Ärger" ist nämlich das, was Google atm kann und ich fürchte, daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.

Also vielleicht mal den Pessimismus etwas zügeln - auch wenn's so manchem wohl schwer fällt.

Jens V

Erstaunlich ist doch, dass alle Fachleute keinen Nutzen in der Kaufprämie sehen - es führt nur zu Mitnahme-Effekten. Und da der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge riesig ist, sei es für deutsche Automobilhersteller auch kein wesentlicher Vorteil. Die Politik beschließt mal wieder etwas ohne darlegen zu können, was es bewirkt. So wird Handeln vorgetäuscht.
Und selbst hochrangige Manager aus der Automobil-Industrie halten den Beschluss für den falschen Weg, wie zum Beispiel Conti-Chef Elmar Degenhart.
https://medium.com/@erdguenstig/continental-chef-zweifelt-an-einer-kauff%C3%B6rderung-f%C3%BCr-elektroautos-6c4a77af99fb#.e0q1uufdm

Dot2010

Sind das die Manager die in D die Elektromobilität seit Jahren torpedieren?

Jens V

Ich denke ein Automobilzulieferer wie Conti und Stromversorger sind wohl eher die Unternehmen, die die Elektromobilität voranbringen. Und deren Chefs dürften sehr gut wissen, welche Stellschrauben gedreht werden müssen, damit Elektroautos vorankommen.

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