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Kehrt das Motorola Razr als Falt-Smartphone noch 2019 zurück?

Motorola Razr 2004. (Foto: Shutterstock)

Bis zum Jahresende soll das faltbare Razr-Smartphone der Marke Motorola vorgestellt werden. Das will Cnet aus dem Unternehmensumfeld erfahren haben.

Das amerikanische News-Portal Cnet bezieht sich auf eine „Person, die dem Unternehmen nahe steht“. Diese habe bestätigt, dass das Motorola Razr, das erste Falt-Smartphone des Unternehmens, Ende des Jahres offiziell angekündigt werden solle. Von einem Marktstart war dabei zunächst nicht die Rede.

Faltbares Motorola Razr ist seit Jahresbeginn angekündigt

Dass das Motorola Razr, eine modernisierte Auflage des überaus erfolgreichen Klapp-Handys aus dem Jahr 2004, in der Form eines faltbaren Smartphones kommen würde, war von Lenovo-Manager Dan Dery schon Anfang des Jahres bestätigt worden. Seine Aussage diesbezüglich lautete auch, das Razr werde nicht später als die Foldables anderer Marktteilnehmer erscheinen.

Nachdem Samsungs Galaxy Fold seit dem 18. September auch in Deutschland in ersten Stückzahlen für 2.100 Euro erhältlich ist, entsteht ein gewisser Handlungsdruck, sollte Dery sich an seiner Aussage messen lassen wollen.

Über das Motorola Razr als Smartphone haben wir bei t3n bereits berichtet. Es soll sich um ein optisch dem Bestseller der Nullerjahre stark ähnlich sehendes Smartphone handeln, das aufgeklappt auf der Innenseite ein über beide Telefonhälften homogenes Display aufweist. Auf der Außenseite soll sich ein kleines Display befinden, dass im geöffneten Zustand als eine Art Touchpad für das eigentliche Hauptdisplay fungieren könnte.

Motorola Foldable Patentskizze. (Bild: via engadget)

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Motorola Razr: Das soll drin stecken

Wie die XDA-Developers aus zuverlässiger Quelle erfahren haben wollen, wird das Razr keinen Flaggschiff-Charakter haben, sondern eher mit Spezifikationen aus der Mittelklasse aufwarten. So soll das Smartphone mit seinem 6,2-Zoll-OLED-Display auf dem Snapdragon 710 laufen, dem ein Adreno 616 zur Seite steht. Bei der Speicherausstattung sind vier oder sechs Gigabyte RAM und 64 oder 128 Gigabyte Flash-Speicher im Gespräch.

Der Akku wäre mit einer kolportierten Kapazität von 2.730 Milliamperestunden auch kein ausgesprochener Langläufer, soll sich aber wenigstens mit Motorolas Turbopower-Ladetechnik mit bis zu 27 Watt schnell aufladen lassen.

Anderer Faltmechanismus bietet Vor- und Nachteile

Der wesentliche Unterscheid zu den übrigen, bereits vorgestellten Foldables von Samsung und Huawei besteht darin, dass das Razr das Falt-Display von innen nach außen klappt, während alle anderen Geräte das Display von außen aufklappen. Damit verfügt das Razr über ein beim Transport geschütztes Display, während bei den anderen Geräten die Displays ungeschützt nach außen zeigen.

Das erscheint zunächst ein Vorteil zu sein, führt andererseits aber zu dem Problem, dass der Biegeradius beim Razr wesentlich kleiner ausfallen muss und von daher Beschädigungen allein durch häufige Nutzung wahrscheinlicher sind als bei den großen Biegeradien der Wettbewerber.

Angeblich sollte das Razr im Sommer 2019 starten

Cnets Quelle zufolge hatte Motorola das Razr schon im Sommer 2019 vorstellen wollen, musste jedoch eine Terminverschiebung akzeptieren. Woraus diese resultierte, ist nicht bekannt. In Anbetracht der Schwierigkeiten, die Samsung mit dem Galaxy Fold hat, fällt die Spekulation über mögliche Gründe indes nicht sonderlich schwer.

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