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Kehrtwende bei Zoom: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt doch für alle

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Zoom wird seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung jetzt doch allen Nutzerinnen und Nutzern anbieten. Dazu müssen sie sich jedoch gegenüber dem Anbieter identifizieren.

Nach Kritik vollzieht Zoom bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung jetzt eine Kehrtwende: Die Funktion soll nicht wie zunächst angekündigt nur zahlenden Kundinnen und Kunden zur Verfügung stehen, sondern auch in der Gratisvariante der Videokonferenzlösung. Das hat Zoom auf dem Unternehmensblog angekündigt.

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Zoom hatte zunächst erklärt, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der Gratisversion nicht verfügbar zu machen, um im Zweifel mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten zu können. Das Argument des Unternehmens: Die Verschlüsselung könnte von Kriminellen missbraucht werden, da man bei Gratiskonten keine echte Möglichkeit hätte, die Identität der Nutzerinnen und Nutzer festzustellen.

Zoom: Wer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen will, muss seine Identität preisgeben

Die geplante Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll optional auf Meeting-Basis aktiviert werden können. Wer ein Gratiskonto bei dem Anbieter nutzt, der wird jedoch zusätzliche persönliche Daten liefern müssen, um die Funktion nutzen zu können. Als Beispiel nennt Zoom die Angabe einer Telefonnummer, die dann per SMS verifiziert wird.

Zooms Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll im Juli 2020 in einer ersten Beta-Version verfügbar gemacht werden. Aus technischen Gründen funktioniert die Funktion nicht, wenn sich Meeting-Teilnehmer per Telefon in eine Konferenz einwählen. Auf GitHub hat Zoom ein Whitepaper veröffentlicht, in dem die Funktionsweise der Verschlüsselung erklärt wird.

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