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Gadgets & Lifestyle

70 Prozent weniger Wasser: Nach Investitionen von Tim Cook und Eric Schmidt soll diese Dusche jetzt Kickstarter erobern

Nebia-Dusche im Einsatz. (Grafik: Nebia)

Eine neuartige Dusche soll bis zu 70 Prozent weniger Wasser verbrauchen. Nachdem Tim Cook, Eric Schmidt und Y Combinator das Projekt unterstützt haben, sollen die ersten Einheiten jetzt über Kickstarter verkauft werden.

Nebia: Auch Tim Cook hat in die neuartige Dusche investiert. (Grafik: Nebia)
Nebia: Auch Tim Cook hat in die neuartige Dusche investiert. (Grafik: Nebia)

Nebia Shower: Neuartiger Duschkopf soll Wasserverbrauch um 70 Prozent senken

Wie eine Dusche aussieht und funktioniert, wissen wir alle. Immerhin benutzen wir sie unser gesamtes Leben lang und sonderlich verändert hat sie sich im Laufe dieser Zeit eigentlich nicht. Das könnte sie aber bald. Zumindest wenn es nach den Machern der Nebia-Dusche geht.

Die innovative Dusche zerlegt das herausströmende Wasser in winzige Tröpfchen. So soll ein deutlich größerer Teil eurer Haut befeuchtet werden können. Außerdem soll das System auch umweltfreundlicher sein. Laut dem Hersteller verbraucht Nebia 70 Prozent weniger Wasser als ein herkömmlicher Duschkopf.

Nebia Shower: Innovative Dusche überzeugt Tim Cook, Eric Schmidt und Y Combinator

Von der Dusche scheinen schon jetzt einige führende Köpfe des Silicon Valley überzeugt zu sein. So soll Tim Cook der erste Investor der Firma gewesen sein. Auch Googles Executive Chairman und ehemaliger CEO Eric Schmidt hat über seine Family Foundation in das Projekt investiert. Darüber hinaus wird Nebia von dem bekannten Startup-Inkubator Y Combinator unterstützt.

Um die innovative Dusche auf den Markt zu bringen, hat Nebia eine Kickstarter-Kampagne gestartet, die noch bis zum 11. September 2015 läuft. Das Ziel von 100.000 US-Dollar wurde schon jetzt deutlich übertroffen. Den Duschkopf gibt es auf Kickstarter derzeit ab 269 US-Dollar. Ausgeliefert werden soll er ab Mai 2016.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Kickstarter: Die 10 coolsten Crowdfunding-Projekte aus Deutschland“.

via venturebeat.com

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9 Reaktionen
Jürgen Schulze

Aber wenn Apple das aufkauft, ein Logo draufpappt, eine schicke Klicki-App Entwirft und mit Bluetooth versieht, dann werden alle Fanboys wieder Schlange stehen.

Jürgen Schulze

Vor 20 Jahren ist einmal der Hausmeister in unserem Studentenwohnheim durch alle Wohnungen (17 qm mit kleinem Badezimmer+Dusche) gegangen und hat einen Durchlaufbegrenzer (10-Pfennig-Plastik-Teil) in jeden Duschkopf geschraubt.
Ergebnis: Man musste doppelt so lange unter der Dusche bleiben, um sauber zu werden. Also hat jeder eigenmächtig die Dinger wieder entfernt.
Aber es gab halt was zu tun für den Hausmeister.
Man sieht, dass den VC-Gebern allmählich die Ideen ausgehen, wenn schon so ein simpler Kram, den bei uns jeder Schlosser-Lehrling im ersten Ausbildungsjahr herstellen kann, gehypt wird.
Leute, packt doch ein!

Thomas

"Wasser sparen" ist in manchen Regionen sicher sinnvoll. In unseren eher nicht.

Da durch die ganzen wassersparenden Verbraucher die Kanäle nicht mehr ausreichend gespült werden müssen sie in manchen Städten mit Frischwasser direkt gespült werden (sprich das vorher gesparte Wasser wird dann direkt in den Kanal geleitet).

Aufgrund der Kanalkosten wird Wassersparen auch nicht wirklich belohnt:
In meiner Gemeinde zahlt man etwa 2/3 der Wasserkosten für den Kanal.

Wenn man nun das reichlich vorhandene Regenwasser (wir haben einen großen Speicher...) für Klospülung, Waschmaschine oä. verwenden möchte müsste man dafür einen eigenen Wasserzähler installieren, und dann die 2/3 Kanalkosten trotzdem zahlen.
Sprich der Kanal ist das teure, Wasser wohl im Überfluß vorhanden.

Klimawandel

Der aller-letzte also entfernteste Abwasser-Anschluss am Abwasser-Netzt spült das komplette Rohr bei Gewitter usw. bis zum Wasserwerk komplett durch. So gesehen sollten alle anderen dazwischen das Abwasser gerne einsparen. Per Zilliarden-Startup (oder Auftrag an mich wenn ich in dieser Branche noch tätig wäre) würde das Wasserwerk bei Gewitter dann den SMS-Befehl ans Controller-Handy geben ob das komplette Abwasser des entferntesten Grundstückes (Dach, Parkplatz,...) ins Abwasserrohr fliessen soll oder wie üblich versickern sollen. Man kann auch "Drohnen" (Go-Pro-Hero-"Submarines"/"U-Boote") reinwerfen und sehen wie verdreckt der Weg bis zum Wasserwerk ist. GoPro-Hero und seine tennisball-großen Konkurrenten machens problemfrei möglich.
Optische Inspektionen mit Personen sind lang und teuer.

Das Einstellen der Temperatur könnte auch günstiger sein und weniger Wasser verprassen.
Es gibt Geräte aber die kosten 3000 zzgl. Handwerkerkosten. Als privat finanziertes mechanische Version kann man sowas in Ländern mit fair use und bezahlbaren Rechtskosten vielleicht in wenigen Wochen realisieren zum preisgünstigen Nachrüsten zu Hause. Dann kommt nur noch angenehmes Wasser aus der Dusche und man spart viel Wasser beim Temperatur einstellen.
Die Leitungen sind oft recht lang und im Winter kühlt es schnell aus. Die Lebensqualität und die Kaufkraft werden jedes Jahr schlechter. Sozialhilfe nimmt glaube ich auch wieder zu.

Und es gibt viele Gegenden mit Wassermangel oder z.b. auch Flüchtlingslager oder Campingplätze wo schon 30% Einsparung deutlich spürbar wären.
Wasserspar-Techniken die bei Waschmaschinen und Spülmaschinen eingesetzt werden, sind teilweise auch beim Duschen möglich.

Wer Nachrichten liest dem sollte die diesjährige Dauertrockenheit in Deutschland längst aufgefallen sein. Das Klima ändert sich und das nicht zum guten. Auch die Tierbestände und Pflanzen ("Unkraut") wechseln.

lrrm

Nicht waschen ist auch (k)eine Lösung.

Marcel

Zumal, wenn ich hier in Deutschland Wasser spare, haben die Menschen in Afrika trotzdem nicht mehr Trinkwasser zur Verfügung.
Durch das sparen, treibt man hier nur die Kosten für das Abwasser in die Höhe, da die Wartungskosten, durch die Nutzung für die Abwasserrohre steigen..

Max

@eike Ja, ist ganz nett...hatte/hab ich auch. Nur mit gescheit Duschen ist da nicht viel. Das ist eher so ein Dampfbad-Ding, soweit ich mich erinnere, kann man das Teil aufschrauben u. ne "Brausetablette" reinlegen. Hat mich nicht überzeugt u. sollte die Kickstarter-Brause ähnlich sein, wird die es auch nicht schaffen...;-)

Alex

Gehypter Mist, den ist schon seit Jahren auf dem Markt gibt. Sehr innovativ.

Eike

Das ist doch uralt die idee. Wer statt über 300 Dollar nur 40€ zahlen möchte kauft sich den hier
http://www.danieljouvance.com/fr/soin-bien-etre/soins-produits-thalasso/aqua-energiseur.htm

hab ich zuhause, ist genau die gleiche idee und funktioniert wunderbar.

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