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Keine Verbrenner mehr: VW-Werk Emden wird zur E-Auto-Fabrik

VW baut Emden um. (Logo: Volkswagen)

Volkswagen beendet den Bau des Passat in Emden und baut das Werk zur reinen E-Auto-Fabrik um. Es ist damit der zweite Standort nach Zwickau, an dem keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr gebaut werden.

Volkswagen baut das Werk Emden um. Künftig sollen dort keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr hergestellt werden. Damit wäre Emden nach Zwickau der nächste Standort Emden mit einem reinen Elektroauto-Werk. Dabei will VW ungefähr eine Milliarde Euro in das Emdener Werk investieren, so Produktionsvorstand Andreas Tostmann.

MEB nach Emden, Passat in die Türkei

Am Rande eines Managertreffens am Donnerstag in Berlin bekräftigte Tostmann, dass in Ostfriesland, bisher Produktionsstandort des Passat, künftig nur noch Modelle des Modularen Elektrobaukastens (MEB) hergestellt werden sollen.

„Diese Festlegung ist jetzt im Wesentlichen getroffen“, berichtete Tostmann. Der Nachfolger des Passat soll möglicherweise künftig in einem Werk in der Türkei gebaut werden.

Volkswagen arbeitet daran, in der Autoproduktion effizienter zu werden. Insbesondere das Angebot der Elektromobilität will der Konzern massiv ausbauen. Das war bereits anlässlich der IAA deutlich geworden.

Produktivitätssteigerung erlaubt höhere Investitionen in neue Geschäftsfelder

Laut Tostmann werde man im laufenden Jahr die Produktivität bei der Kernmarke um mehr als sechs Prozent steigern können. Das drücke die Kosten um 500 Millionen Euro und führe zu einer Ergebnisverbesserung. Damit gelänge es erstmals seit 2013 wieder, die Herstellungskosten pro Fahrzeug zu senken.

Etwa frei werdende Mittel will Volkswagen in Geschäftsbereiche wie E-Mobilität, automatisiertes Fahren und Digitalisierung fließen lassen. Hier investiert VW über die kommenden Jahre Milliarden. Unter anderem wird zusammen mit Siemens und Amazon eine „digitale Produktionsplattform“ aufgebaut, mit der der Konzern die IT-Systeme vereinheitlichen will.

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