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Sichere Versionsverwaltung: Keybase stellt verschlüsseltes Git vor

(Grafik: Keybase)

Nach der Veröffentlichung eines Team-Messengers legt Keybase noch mal nach und bietet jetzt auch Versionsverwaltung an. Der Clou: Repositories werden per Ende-zu-Ende-Verschlüssselung geschützt.

Keybase bietet Git mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an

Keybase hat erst Ende Oktober mit Teams eine verschlüsselte Alternative zu Slack vorgestellt, die sich vor allem durch den konsequenten Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom Branchenprimus unterscheidet. Ab sofort gibt es ein weiteres spannendes Feature: Keybase kann jetzt auch zur Versionsverwaltung genutzt werden. Auch dort setzt Keybase auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, damit auch wirklich nur ihr die auf dem Server des Anbieters abgelegten Repositories einsehen könnt.

Keybase bietet Git mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. (Screenshot: Keybase)

Die eigentliche Versionsverwaltung basiert auf Git. Entwicklerteams müssen sich daher nicht einmal groß umstellen. Die Verschlüsselung besorgt ein Hilfsprogramm für Git, das Keybase, wie bei dem Unternehmen üblich, als Open-Source-Projekt veröffentlicht hat. Ein Web-Interface wie bei Github oder Gitlab gibt es zwar nicht, aber ihr könnt neben der Kommandozeile auch grafische Git-Clients wie Github Desktop verwenden.

Keybase: Vom Schlüsselverzeichnis zum Krypto-Allrounder

Ursprünglich ging Keybase als öffentliches Schlüsselverzeichnis an den Start. Später kam mit kbfs ein verschlüsseltes Dateisystem hinzu, und seit der Einführung von Keybase Teams ist klar, dass das Unternehmen sein Motto „Crypto for everyone!“ tatsächlich wörtlich nimmt. Vor allem Unternehmen, die zwar die Einfachheit von Cloud-Hosting bevorzugen, sich aber um die Sicherheit ihrer Quellcodes sorgen, bekommen mit der verschlüsselten Git-Lösung eine interessante Alternative zu bestehenden Anbietern an die Hand.

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Ein Kommentar
Friedrich Howanietz

Ich frage mich gerade ob das nicht für die Umsetzung einer passenden Kommunikationsplattform geeignet wäre um den Umgang mit personenbezogenen Daten rechtssicher zu gestalten.
Privacy by design könnte mit dem vielleicht recht einfach umgesetzt werden. Hat jemand damit Erfahrungen?

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