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KI- und Blockchain-Jobs: McKinsey sucht verstärkt nach Digitalisierungsexperten

KI und Blockchain treibt die Digitalisierung: Livedaten aus dem Ethereum-Netzwerk. (Foto: dpa)

Die Digitalisierung treibt das Beratergeschäft voran: McKinsey sucht verstärkt nach KI- und Blockchain-Experten. Die Strategie reiht sich in aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarkttrends ein.

Die Beraterbranche reagiert auf die fortwährende Digitalisierung der Wirtschaft mit der Schaffung neuer Jobs. Deutlich wird das in diesen Tagen vor allem an der Unternehmensberatung McKinsey: Die weltgrößte Strategieberatung sucht in diesem Jahr in Deutschland und Österreich rund 450 neue Mitarbeiter, darunter 400 Berater. Ein derzeitiger Höchstwert. Vor allem Technikkompetenz ist gesucht. Die Digitalisierung treibt das Geschäft an, daher werden vor allem Experten für künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain eingestellt.

KI und Blockchain: Technologietrend erreicht den Arbeitsmarkt

Bislang beschäftigt McKinsey in Deutschland rund 2.500 Mitarbeiter, darunter 1.500 Berater. Nach eigener Aussage berät die Strategieberatung fast alle deutschen Großkonzerne: 27 der 30 Dax-Konzerne zählen zu den Klienten. In einer t3n.de-Umfrage von November 2017, an der zwölf Dax-Konzerne teilgenommen habe, wurde deutlich, welche Technologien die Unternehmen künftig für branchenverändernd halten. Dazu zählen künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain, Virtual und Augmented Reality sowie das Internet der Dinge.

Je nach Branche setzen die Konzerne auf unterschiedliche Technologien. Durchgängig wird jedoch KI besonders häufig genannt, wenn es darum geht, welche Innovationen die eigene Branche in den kommenden zehn bis 15 Jahren am stärksten prägen werden. Zudem hat die Umfrage ergeben, dass vor allem Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor primär auf die Blockchain-Technologie setzen. Darunter zählen beispielsweise die Commerzbank und die Allianz.

Dass die Blockchain nicht nur als einer der Techtrends der kommenden Jahre gilt, sondern auch jetzt schon deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlässt, verriet Annina Hering, Economist im Hiring Lab der Jobsuchmaschine Indeed, gegenüber t3n.de. Von Januar bis Dezember 2017 wuchs die durchschnittliche Zahl der Stellen mit Bezug zu Blockchaintechnologie um 625 Prozent. Im selben Zeitraum nahmen die Suchanfragen um 661 Prozent zu. Fast die Hälfte der Jobs richten sich an Software-Entwickler.

Wie der Mensch davon profitiert, dass Jobmodelle zukünftig automatisiert werden, erklärt Trendforscher Franz Kühmayer im t3n-Interview. Als Futurist setzt er auf ein Stichwort: Menschlichkeit. Lies auch: Digitalisierung versus Menschlichkeit – So sieht Karriere in Zukunft aus

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