News

Diese KI erkennt 11 verschiedene Arten von Emotionen auf Fotos

Forschende haben eine KI entwickelt, die Gefühle erkennt. (Andrey_Popov/ Shutterstock)

Das neuronale Netzwerk Emonet soll Emotionen erkennen, die Menschen beim Betrachten von Bildern fühlen. Bestimmte Emotionen konnte die KI erkennen – andere waren zu mehrdeutig.

Was wir beim Betrachten von Fotos fühlen, ist sogar für Menschen oft nicht leicht zu beschreiben. Jetzt haben Forscher der Universtify of Colorado und der Duke University ein künstliches neuronales Netzwerk entwickelt, das Emotionen aus Fotos ablesen kann. Die KI kann Fotos elf verschiedenen Kategorien zuordnen und die Stärke der Emotionen erkennen.

Emonet erkennt 11 Emotionen

Intelligente Systeme können inzwischen Objekte und sogar Gesichter auf Fotos erkennen. Die Forscher wollten einen Schritt weiter gehen und der KI beibringen, aus Fotos Gefühle abzuleiten. Ihre These: Bestimmte Objekte, Farben oder Gesichter, die auf Fotos zu sehen sind, haben einen Einfluss darauf, was Menschen beim Anschauen fühlen. Also entwickelten sie ein neuronales Netzwerk namens Emonet, das diesen Prozess nachbildet – von bestimmten Eigenschaften des Fotos leitet es ab, welche Stimmung das Foto vermittelt.

Die von den Forschern entwickelte KI kann Fotos elf verschiedenen Kategorien zuordnen. Trainiert wurde das Programm mit 2185 Videos, die bestimmten Emotionen zugeordnet waren. Dazu gehörte etwa Angst, Überraschung und Trauer.

Das Ergebnis: Emonet konnte elf Emotionen mit Sicherheit bestimmen. Bei Gefühlen wie Verlangen, sexueller Erregung oder Schrecken funktionierte das gut. Emotionen wie Verwirrung, Ehrfurcht oder Überraschung kann Emonet dagegen nicht akkurat erkennen. Gefühle, die eine ähnliche Mimik haben, sind der Studie zufolge ebenfalls nicht gut zu unterscheiden, zum Beispiel Freude, Vergnügen oder Verehrung.

Nach Informationen von thenextweb sieht das Team hinter Emonet Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich, zum Beispiel für Therapien. Aber auch für das Ausblenden von ungewollten Bildern in Sozialen Netzwerken oder auf Websites könnte eine solche Technologie sinnvoll sein.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung