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Kooperation mit Microsoft: OpenAI zieht in die Azure-Cloud

OpenAI und Microsoft forschen in der Azure-Cloud an KI-Technologien. (Foto: Microsoft)

Microsoft will eine Milliarde US-Dollar in die von Elon Musk mitgegründete KI-Forschungsorganisation OpenAI stecken. Entwickelt wird künftig auf Microsofts Azure-Plattform.

Tesla-Chef Elon Musk gehört wie Y-Combinator-Präsident Sam Altman zu den Gründern von OpenAI. Musk musste 2018 seinen Vorstandsposten allerdings räumen. Die gemeinnützige Organisation widmet sich der KI-Forschung. Eines der Ziele ist es, künstliche Intelligenz (KI) einer breiteren Anwendergruppe zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll eine KI erschaffen werden, die es mit menschlicher Intelligenz aufnehmen kann. In dieses Ziel investiert jetzt auch Microsoft.

KI-Technologien: OpenAI zieht in die Azure-Cloud

Der Softwarekonzern steckt eine Milliarde Dollar in das Unterfangen, wie OpenAI in einem Blogbeitrag mitteilt. Künftig will die Organisation gemeinsam mit Microsoft eine Hard- und Softwareplattform in der Azure-Cloud des Konzerns entwickeln, die das Zeug zu einer leistungsfähigen KI hat. Zudem sollen neue Azure-KI-Technologien entwickelt und die Möglichkeiten von Microsofts Cloud-Plattform in Richtung KI erweitert werden.

Microsoft wird im Rahmen der Vereinbarung zum exklusiven Cloud-Partner. Damit ist auch der Umzug weg von Amazons AWS-Infrastruktur hin zur Azure-Cloud besiegelt. Aber Microsoft soll sich auch um die Vermarktung der KI-Forschung von OpenAI kümmern. Einige KI-Technologien können demnach künftig lizenziert werden. Der Softwarekonzern dürfte zudem ein Interesse daran haben, die eigene Cloud-Infrastruktur mit KI-Technologien aufzuwerten.

Noch ist eine menschenähnliche KI, wie sie OpenAI mit der sogenannten Artificial General Intelligence (AGI) erschaffen will, in weiter Ferne. In den vergangenen Jahren habe es regelmäßig neue wichtige Fortschritte auf dem Weg zur AGI gegeben. Dazu zählt OpenAI etwa Alphago und das Beherrschen von komplexen Brettspielen oder die Kontrolle von Robotern durch das KI-System Dactyl.

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Ein Kommentar
Thomas Schmidt

Ich habe das Buch von Ashlee Vance über Elon Musk gelesen, hochinteressant.

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