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KI-Technologie erschafft beeindruckend realistisch wirkende Fotos von Menschen

Diese Fotos zeigen keine echten Menschen, sondern wurden von einer KI erschaffen (Foto: Nvidia)

Mit einem künstlichen neuronalen Netzwerk haben Forschende Porträts erstellt – einen erkennbaren Unterschied zu echten Fotos gibt es nicht.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz haben Forschende überraschend realistisch wirkende Bilder von menschlichen Gesichtern generiert. Die Wissenschaftler des US-amerikanischen Technologieunternehmens Nvida haben dafür auf die Kombination aus zwei künstlichen neuronalen Netzen gesetzt, schreiben sie in ihrem Paper.

Die erstellten Fotos sehen wie normale Porträts aus – die Bilder scheinen individuelle Charaktere zu zeigen. Darauf, dass es sich bei diesen Fotos um von Künstlicher Intelligenz generierte Bilder handelt und die abgebildeten Personen keineswegs echte Menschen abbilden, kommt man jedenfalls erstmal nicht.

Forscher setzen auf spezielle KI-Technologie

Die Forschende haben dabei ein sogenanntes Generative Adversarial Network (GAN) benutzt. Bei dieser Technologie trainieren sich zwei künstliche neuronale Netze gegenseitig, ohne Eingriffe oder Überwachung von außen.

Das eine Netz erstellt dabei Fotos, während das zweite versucht, diese unter echten Bildern zu erkennen – solange, bis die generierten Fotos nicht mehr von den Originalen zu unterscheiden sind. Diese Technologie wird übrigens auch benutzt, um Passwörter zu erraten.

Variation auf mehreren Ebenen

Variation auf mehreren Ebenen ermöglicht so unterschiedliche Bilder entstanden. (Bild: Tero Karras/ Screenshot: t3n.de)

Die Wissenschaftler haben jedes Bild als eine Kombination aus „Styles“ betrachtet – durch die Variation dieser Styles sind so viele verschiedene Fotos entstanden. Auf der gröbsten Ebene werden dabei Haltung, Haare und Figur unterschieden. Die nächste Ebene fasst Eigenschaften des Gesichts, wie zum Beispiel die Augen, zusammen. Und die feinste Ebene enthält das Farbschema.

Zusätzlich werden weitere Feinheiten variiert: Wie rau ist die Haut, wie sichtbar sind die Poren, wie kraus oder glatt ist das Haar? Die generierten Fotos enthalten somit täuschend echte Details.

Übrigens haben die Wissenschaftler den Generator auch auf andere Datensätze angewandt, zum Beispiel auf Bilder Schlafzimmern, Autos und Katzen – allerdings mit nicht so echt aussehenden Ergebnissen.

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