Fundstück

Diese KI zeigt euch Bilder von Katzen – mit gemischten Ergebnissen

Cat-Content geht immer – oder? (Foto: Lario / Shutterstock)

Schrödingers Katze ist das berühmte Tier in der Kiste, das gleichzeitig lebendig und tot ist. Die Katzen, die wir euch hier zeigen, gibt es definitiv nicht. Ist vielleicht auch besser so.

Dass künstliche Intelligenz mittlerweile ziemlich gut darin ist, authentisch wirkende Bilder von Menschen zu generieren, wissen wir schon eine Weile. Das Internet wäre aber nicht das Internet, wenn es sich nicht der nächsten Stufe der Evolution widmen würde – den Katzen.

This Cat Does Not Exist

Auf der Website This Cat Does Not Exist könnt ihr euch anschauen, welche Vorstellungen die KI von Katzen hat. Aber sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt – in vielen Fällen ist das Ergebnis nicht gerade niedlich. Und adoptieren würden wir auch nicht jedes Exemplar. Unsere Bildergalerie gibt euch einen kleinen Vorgeschmack.

Zum Einstieg eine durchaus gelungene Katze. (Screenshot: t3n)

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Wie die KI hinter This Person Does Not Exist basiert auch die Katzen-KI auf Nvidias StyleGAN. Der Algorithmus ist in der Lage, Bilder von praktisch allem zu kreieren. Als Grundlage dienen immer Hunderttausende existierende Bilder, die die KI untersucht und daraus lernt, wie etwa menschliche Gesichter aussehen. Oder eben Katzen. Warum das im Fall der felligen Vierbeiner nicht so gut klappt, ist einfach erklärt: Im Gegensatz zu Porträtfotos, die es in millionenfacher Anzahl gibt und die außer dem Gesicht keine „Störfaktoren“ enthalten, sind auf Katzenfotos oft noch die menschlichen Besitzer, Möbelstücke oder andere Objekte abgebildet. Oder es handelt sich um Memes – was dann auch die Buchstabenfetzen auf manchen Bildern von This Cat Does Not Exist erklärt.

Taschengeld für eine KI

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass eine KI fragwürdige Ergebnisse hervorbringt. Bereits 2014 erregte die Mediengruppe Bitnik Aufsehen, als sie ihren Random Darknet Shopper im Rahmen eines Kunstprojekts wöchentlich mit einem Budget von 100 US-Dollar in Bitcoin auf Shoppingtour schickte. Die KI kaufte unter anderem ein E-Book von J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“, eine Mütze mit integrierter Kamera und Aufkleber mit Holografie-Effekt – allerdings auch gefälschte Sneaker, Handtaschen und Drogen.

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