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Diese Designer haben das erste grafische Interface für KI-Systeme entworfen

(Grafik: Cognitivescale / Argodesign)

Cognitivescale will die Einstiegshürde für den Einsatz künstlicher Intelligenz senken. Für die beteiligten Interface-Designer eine völlig neue Herausforderung.


Noch beschränkt sich der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) häufig auf vorgefertigte Tools, da die Entwicklung eigener KI-Systeme nicht selten die Kompetenz und Ressourcen einer Firma übersteigt. Das US-Unternehmen Cognitivescale will diesen Umstand mit der am Dienstag vorgestellten KI-Plattform Cortex 5 begegnen. Die Cloudplattform soll Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre spezifischen Probleme durch die Kombination unterschiedlicher KI-Komponenten zu lösen.

Beim Aufbau einer solchen Plattform ergeben sich nicht nur technische Fragen, sondern auch gestalterische. Denn wie soll ein grafisches Nutzerinterface für den Umgang mit künstlicher Intelligenz überhaupt aussehen? Welche Aspekte müssen beachtet werden, um die Nutzung möglichst einfach zu gestalten, dabei aber auch ein hohes Maß an Flexibilität zu gewährleisten? Genau mit diesen Fragen mussten sich Mark Rolston und sein Team von der Designschmiede Argodesign beschäftigen, die von Cognitivescale zur Entwicklung des User-Interface von Cortex engagiert wurden.

Dazu musste Cognitivescale-CTO Matt Sanchez Rolston und seinem Designteam zunächst erklären, wie Cortex technisch überhaupt funktioniert. „Das ging nicht ohne stundenlange Gespräche vonstatten, in denen ich kaum eine Ahnung hatte, wovon Matt sprach“, so Rolston gegenüber Co.Design. Irgendwann hatten sie die Anforderungen jedoch verstanden und widmeten sich der nächsten Stufe: der visuellen Repräsentation der grundlegenden Elemente des geplanten KI-Tools.

Ein User-Interface für den Umgang mit künstlicher Intelligenz
(Screenshot: Cognitivescale / Argodesign)

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Am Ende entschieden sich die Designer für eine Art Honigwabensystem. In ihm können Nutzer einzelne KI-Skills in Form von Blasen je nach den eigenen Vorgaben arrangieren. Daten wiederum werden als farbige Linien dargestellt. Nutzern soll durch die Anordnung der Blasen und damit verbundenen farbigen Linien vergleichsweise schnell einschätzen können, welchen Zweck in Cortex-Projekt erfüllen soll.

Inwieweit sie damit Erfolg haben, wird sich zeigen. Vielleicht werden ähnliche Tools in Zukunft auf gänzlich andere Interface-Ideen setzen, möglicherweise werden sie aber auch aussehen wie Cortex. Die Designer der Plattform hätten dann die Interface-Grundlagen für die KI-Tools der Zukunft geschaffen.

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