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Kickstarter unterstützt Crowdfunding-Projekte bei der Budgetplanung

Immer wieder enden Crowdfunding-Kampagnen damit, dass das gesammelte Geld dann doch nicht ausreicht. Um das Problem einzudämmen, hat Kickstarter ein neues Tool vorgestellt, das Projekterstellern bei der Budgetplanung hilft.

Über Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter werden immer wieder Projekte finanziert, die auf traditionellem Wege vielleicht nie die dafür notwendige Finanzierung erhalten hätten. Allerdings ist nicht jeder enthusiastische Erfinder, Künstler oder Autor mit einer guten Idee auch notwendigerweise ein guter Geschäftsmann. Daher kann es bisweilen vorkommen, dass Projektersteller den finanziellen Aufwand zur Umsetzung ihrer Idee unterschätzen. Genau das will Branchenprimus Kickstarter zukünftig vermeiden und stellt Projekterstellern dazu ein neues Budgetplanungs-Tool zur Verfügung.

Das Tool ist auf den schlichten und im Grunde selbsterklärenden Namen Project Budget getauft. Im Wesentlichen handelt es sich bei dem Tool um eine Kalkulationstabelle, die direkt im Projekteditor von Kickstarter eingebunden ist. Projektersteller können hier sämtliche anstehenden Kosten von der Entwicklung bis zur Verpackung und dem Versand eintragen, um so einen besseren Überblick über das notwendige Budget zu erhalten.

Kickstarter: Die grafische Aufbereitung des Budgets zeigt potenziellen Unterstützern, was mit ihrem Geld passieren wird. (Grafik: Kickstarter)

Kickstarter: Die grafische Aufbereitung des Budgets zeigt potenziellen Unterstützern, was mit ihrem Geld passieren wird. (Grafik: Kickstarter)

Kickstarter: Unterstützer bekommen Einblick in die Budgetplanung

Eine grafische Übersicht der Kalkulation kann direkt auf der Seite des jeweiligen Kickstarter-Projekts integriert werden. So sollen auch potenzielle Unterstützer schnell überblicken können, was mit ihrem Geld passieren wird. Einem Bericht von the Verge zufolge sollen Projekte, die das Tool einsetzen, mit Hilfe eines speziellen Vermerks optisch hervorgehoben werden. Außerdem soll damit auch die Chance steigen, dass das jeweilige Projekt an prominenter Stelle auf Kickstarter beworben wird.

Zum Start wird es die Funktion nur in der Kategorie „Design & Technology“ geben. Später will Kickstarter das Feature aber auf alle Kategorien ausweiten. Außerdem hoffen die Betreiber der Crowdfunding-Seite, die so gesammelten Daten zukünftig dafür verwenden zu können, Projekterstellern bessere Budget-Ratschläge zu geben.

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