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Kim Dotcom: „10.000 Euro Preisgeld für Mega-Hack“

Kim Dotcom ist von der Sicherheit seines Cloud-Service Mega überzeugt: Er verspricht erfolgreichen Hackern der verwendeten Verschlüsselungs-Technik ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Seit dem holprigen Start seines Cloud-Service Mega versorgt Kim Dotcom die Medien mit immer neuen Geschichten. Um das jüngste Problem des Unternehmens zu beseitigen, ließ Dotcom am gestrigen Donnerstag Inhalte von Nutzern löschen, die bei der Suchmaschine Mega-Search gelistet waren – eine Vorgehensweise internationaler Behörden, die er stets kritisierte. Jetzt verkündete er seinen 280.000 Followern auf Twitter öffentlichkeitswirksam, dass Mega erfolgreiche Hacker des Cloud-Service mit immerhin 10.000 Euro belohnt.

Kim Dotcom verspricht 10.000 Euro Preisgeld

Mega forciert auf diese Weise – wie auch Facebook, Google oder Dropbox – den Fokus erfahrener Hacker, die aus finanziellem Antrieb potenzielle Sicherheitslücken ausmachen. Ein wichtiger Schachzug, um den Cloud-Service im Zuge der Beta-Phase voranzutreiben. Wie im Vorlauf der Veröffentlichung, generiert Kim Dotcom auf diesem Weg zusätzliche Aufmerksamkeit für sein Unternehmen.

Das aufmerksamkeitswirksame Auftreten von Kim Schmitz generiert zusätzliche Publicity für seinen Cloud-Service Mega.

Erst vor rund einer Stunde twitterte Kim Dotcom den Link zu einem jüngst erschienenen Artikel im Unternehmensblog, der die Löschung der Nutzerinhalte am gestrigen Donnerstag erklärt. Weitere Details zur angekündigten Belohnung liefert der Artikel allerdings nicht.

[Update: 2. Februar] Mittlerweile hat das Mega-Team einen Blogpost veröffentlicht, der die Details des Angebots erläutert. Darin wird deutlich, dass sich die ausgesprochene Belohnung – in Abhängigkeit vom Ausmaß der Sicherheitslücke – auf maximal 10.000 Euro beläuft. Die oben genannte Gesamtsumme ist erfolgreichen Hackern damit keinesfalls sicher. Weitere Details zu den Voraussetzungen des ausgeschriebenen Preisgeldes liefert der Blogpost von Mega. [/Update]

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Ein Kommentar
Jakiku

Schuldige. Wenn er sich aber sicher wäre, dass das System keine Lücken hat, würde er locker 1.000.000 als Preisgeld versprechen. Da ist was faul.

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