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Kindle Oasis: Amazons neuer E-Reader ist superflach und superteuer

(Foto: Amazon)

| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Wie schon letzte Woche angedeutet wurde, hat Amazon heute einen neuen E-Reader vorgestellt. Der Kindle Oasis gehört zur E-Reader-Oberklasse und ist stellenweise nur 3,4 Millimeter dünn.

Amazon Kindle Oasis: 100 Euro teurer als der Voyage

Amazon Kindle Oasis. (Foto: Amazon)
Mithilfe der Ladehülle kann der Amazon Kindle Oasis mehrere Monate ohne Steckdose auskommen. (Foto: Amazon)

Während wir letzte Woche spekulierten, dass Amazon einen Nachfolger des Voyage vorstellen könnte, hat der E-Händler jetzt gewissermaßen eine neue E-Reader-Serie lanciert. Der Kindle Oasis besitzt wie die anderen Kindle-Reader Amazons zwar ein sechs Zoll in der Diagonale messendes Display mit Touchtechnologie, allerdings ist er durchschnittlich 30 Prozent dünner und 20 Prozent leichter als die anderen Produkte der Familie, so Amazon. Erreichen konnte der Hersteller das Ganze durch ein neues Design.

(Foto: Amazon)
Ergonomie spielt beim Kindle Oasis eine große Rolle.(Foto: Amazon)
Amazon Kindle Oasis. (Foto: Amazon)

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Dass der E-Reader bis zu 3,4 Millimeter dünn ist, klingt schon beeindruckend, allerdings sind etwa ein Drittel des Geräts dennoch 8,5 Millimeter dick. Im dickeren Teil des Readers, der auch als Haltegriff dient, ist die ganze Technik untergebracht. Auch der Akku ist mit 250 Milliamperestunden eher gering bemessen. In der im Lieferumfang enthaltenen Hülle ist ein zusätzlicher Akku untergebracht, mit dem eine mehrmonatige Laufzeit erreicht werden soll. Aufgrund des Designs sollen die 131 Gramm des Readers perfekt ausgewogen sein, denn der Großteil des Gewichts liegt direkt in der Handfläche.

Die Cover des Amazon Kindle Oasis. (Foto: Amazon)
Bestandteil des Kindle-Oasis-Lieferumfangs: In der Ladehülle aus Leder steckt ein Zusatzakku. (Foto: Amazon)

Mithilfe des hochauflösenden Paperwhite-Displays der neuesten Generation mit einer Pixeldichte von 300 Pixeln pro Zoll sollen auf dem Kindle Oasis Texte in gestochen scharfer „Laser-Qualität“ angezeigt werden können. Außerdem verspricht Amazon, dass das neu entwickelte und in den Reader integrierte Frontlicht mit 60 Prozent mehr LEDs für „das hellste Kindle-Display“ sorgt, „das es je gab“.

Amazon Kindle Oasis ab sofort vorbestellbar

Der Kindle Oasis (Provisions-Link) kostet in der WiFi-Variante 289 Euro. Das Modell mit zusätzlichem 3G-Modul, mit den auch ohne WLAN-Verbindung neue Bücher geladen werden können schlägt mit 350 Euro zu Buche. Wie bei Amazons Oberklasse-Kindle-Modellen üblich, enthalten beide keine Werbeeinblendungen. Der Reader kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung soll in den nächsten Wochen erfolgen.

via venturebeat.com

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

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5 Reaktionen
Riccabona.eSolutions

Bin großer Bookeen Fan. Europäischer Hersteller mit offenen E-Readern zu guten Preisen. So muss es sein!
WiFi braucht ein E-Reader wirklich nicht (auch wenn meiner eines hätte). Ich lade mir die Bücher lieber am Desktop/Laptop herunter. Ich muss ja ohnehin zuallererst diese Seuche DRM entfernen. DRM kommt mir auf kein System. Wenn ich ein Produkt kaufe, will ich anschließend auch Herr darüber sein, ganz ohne Bespitzelung durch den Verkäufer.

Antworten
EInk mal teuer

Die Preise werden nicht angezogen. Man hat ein besseres Modell zu einem höheren Preis.
Ich würde mir sehr wünschen wenn es fatPhones, fatPads, fatIMacs und fatMacBooks mit Tauschbarem Speicher und Festplatte in extradick und extra-BILLIG geben würde.
Vermutlich gibt es dank Oprah eine gigantische Zielgruppe (siehe die vielen Dokumentationen über den sogenannten Oprah-Effekt und die gigantischen wirtschaftliche Bedeutung und Kindle war auch eines von ihren "preferred Products".) und wenn man nicht weiss was man seiner Oma schenken soll gibts ein Kindle weil Oprah auch eines hat...

Verschenk-Produkte haben (wie auch "Quengelware" an der Supermarkt-Kasse oder Zigaretten an der Kasse) ihre eigenen Markt-Strukturen... Möglicherweise gehört Kindle dazu und die Wirtschaft wächst trotz gigantischer Massenentlasssungen (14tausend bei M$, 4.500 bei Boeing,...) so das möglicherweise die Stückzahlen sich rentieren dürften.
Davon abgesehen ignoriert die Presse den hier erklärten Effekt:
https://t3n.de/news/hp-ultraduennes-spectre-notebook-693969/
Bezos Frau, Mutter und Schwiegermutter und Kindern sind der Kindle zu schwer, also lässt er einen neueren mit besserem WAF (siehe Wikipedia) bauen.

Wieso meinst Du sonst, würden Firmen Pseudo-Apple-Konkurrenz-Produkte zu überteuerten Preisen produzieren und ihren Verwandten und Bekannten und Boni-Managern und Kunden-Einkäufern als Werbegeschenke verteilen obwohl wirklich praktisch jeder Politiker, Oppositioneller, Assange,... ein AirPad in TV-Berichten haben ? na also. Wer kann kauft Tesla. Wer kann, kauft Apple.

Apples iPhone wird durch die Mobilfunk-Verträge (24*50 Euro oder 12*$80) verbreitet. Also werden die Mobilfunkfirmen niemals ein billiges iPhone akzeptieren. Also hat Apple "unten" ein billigeres für 495 Euro in die Preis-Leiter "drangebaut" und die Samsung S6 werden als Folge-Effekt als Konkurrenz auch für 480 Euro angeboten.
Die Leute werden reicher, die Nachteile sind bekannt (bei der iwatch z.b. die geringe Akkulaufzeit und wie üblich die CPU und RAM und PixelZahl) so das klar ist, wo man bei neuen Produkten verbessern kann. Also macht man ein leichteres und kann den Preis hoch ansetzen und dann mal sehen ob es scharenweise von Boni-Managern gekauft wird oder man es langsam im Preis absenken muss. Die anderen eInk-Kindles sind ja auch weiter verfügbar und Amazon hat eine Vergleichs-Tabelle.

Die Tolino-Preise hätte eine deutsche Redaktion gerne ergänzen können. Die Frage ist der relevante Unterschied zum billigsten 70-Euro-Kindle aus der Amazon-Vergleichs-Tabelle.
txtr war ja wohl leider nicht so erfolgreich obwohl die Idee sehr plausibel klang.
Die Tolinos sind evtl wie viele Phones auf den Vekäufer gebranded.
Das wichtige bei solchen Produkten ist: Würden es Eure Lehrer, Oma, Opa usw. es täglich erfolgreich benutzt bekommen ?
Und was gute Firmen hätten gibts wohl auch nicht: Man stellt sich 24x7 vor das Schaufenster und bezahlt und downed Bücher und Zeitschriften wie es auch gute Supermärkte hätten, Connect aufs richtige Internet ist völlig unnötig. Jeder Raspi würde die Mission erfüllen. Ich muss sowas wohl für Mallorca programmieren weil hier die Abmahnungen zu teuer sind... Aber Resell-Ebooks gibts ja auch nicht. Tja. Selber schuld Ebook-Markt wenn Amazon Euch die Butter vom Brot nimmt habt Ihr es verdient...
Der Kunde muss bedient werden. Und das schafft trotz Informatik-Super-Diplomen und Dr.Titeln de fakto nur Amazon.
Es gibt zwei Firmen die freiwillig ohne bezahlte Lügen-Teams von ihren Kunden überall verteidigt werden: Amazon und Apple. Keiner verteidigt die Produkte von M$ oder Sony oder allen anderen Firmen mit gigantitischen Milliarden-Werbe-Budgets. Wieso wohl ? Na also.
Praktisch nur drei Firmen machen den Kunden glücklich: Tesla, Apple, Amazon. Bei fast allen anderen kauft man nur weil man muss.....
Was oder wo kauft man man seiner Oma um den geringsten Support-Stress zu haben ? Na also.

https://t3n.de/news/eltern-computerprobleme-667318/
Wer Eltern hat ist völlig konform mit vielen Berichten bei Pro7-Galileo, Vorsicht-Kunde und vielen anderen TV-Formaten.
Der Abzock-Horror und mistratene unbrauchbare Software lauert überall. Amazon und Apple sind das stress-freieste. Alle anderen gibts nur noch weil die immer ärmere Bevölkerung sich die guten Sachen nicht leisten kann.

Antworten
Peter

Ist der Kindle schon so verbreitet, dass Amazon die Preise anziehen kann? Sicherlich haben sie mit den Spottpreisen Verluste gemacht (oder nicht?) und jetzt kommen halt die Premium-Modelle, um Geld mit dem Kindle zu verdienen und ihn nicht nur zu verbreiten... aber sorry, 300 Euro für ein Buchersatz, bei dem ich die Bücher weiterhin dazukaufen muss... mir ist das zu viel des Guten. Bin Kindle-Fan, aber ich geb doch nicht 300 Euro für ein "Buch" aus.

Antworten
Josef

Marktführer in Deutschland ist Tolino, das Joint Venture der großen deutschen Buchhändler (Thalia, Weltbild, buch.de, Hugendubel) und Telekom.

Tolino wirkt, für mich, liebevoller gemacht, ist offen, d.h. ich kann auch PDFs und ePUBs von anderen Quellen als den Händlern aufspielen und zudem sogar etwas günstiger für die vergleichbaren Modelle.

Die einzigen Grund zum Kindle zu greifen und nicht zum Tolino ist in meinen Augen die begrenzte Auswahl englischsprachiger Titel bei den deutschen Buchhändlern, sowie ein fehlendes Subscription-Modell a la Kindle Unlimited.

Antworten
EInk mal teuer

Sind die Preise im Laufe der Zeit abgesunken? Es scheint einen großen Kern von Zielgruppe zu geben wenn man die Preise steigern kann.

300dpi war die Start-Auflösung von Laserdruckern damals in den 90ern glaube ich. Das machte gegenüber den 9-Nadel-Druckern oder 24-Nadel-Druckern (besser für Japanische Schriftzeichen) einen deutlichen Unterschied aus. Für die Zielgruppe bedeutet der Begriff also etwas.

Gibt es Kindle-Whispernet noch ? Sinnvoll wäre, es im Urlaub dazubuchen zu können.

Ist das Display wirklich besser oder wird Gates immer noch Papier bevorzugen weil E-Reader immer noch nicht leisten ?
https://t3n.de/news/bill-gates-buch-tipps-691218/

Es ist schön das Amazon die eInk-Technologie voran bringt und nicht wie neulich die Lytro-Kameras oder 3D-Drucker-Firmen durch Zielgruppen-Umorientierung dem kleinen Endkunden nicht mehr verfügbar macht. Für OLED-Fernseher gibts evtl auch nur noch einen Hersteller.

Dem "oberflächlichen Gelegenheitsleser" sollte man vielleicht noch mitteilen das es wohl echtes Black(dunkelgrau)/White E-Ink ist und nicht die Kindle-Fire-Tabletts auf Android-Basis mit Farb-Display wie vom Handy oder Tablett oder Laptop. Nett wären Maßzahlen. Bei Videobrillen nennt man ja auch die Auflösung aber auch die Winkel des Sichtbereiches. Bei E-Ink evtl die Helligkeit bzw. Grau-heit von Schwarz bzw. Weiss also wie viel Prozent ein ganz schwarzes Bild bzw. ganz weisses Bild erreicht.
Und natürlich wie viel Reflektiert wird bzw. wie sehr es "glänzt" bzw reflektiert bzw. wie Matt es ist. Die ct' macht ja auch immer diese Grafiken bei den Monitoren um die Winkelabhängigkeit zu zeigen.

Amazon hat auch eine Vergleichstabelle auf der Webseite. Da sieht man die 4(?) Kindle-eInk-Modelle nebeneinander. Das "intelligente Frontlicht" vom Voyage fehlt bei Oasis anscheinend.

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