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Klarna unterstützt jetzt auch Apple Pay in Deutschland

Design für die junge digital-affine Generation: So sieht die Klarna Card aus. (Bild: Klarna)

Der Zahlungsdienst Klarna bietet seinen Karteninhabern ab sofort Bezahlung per Apple Pay an. Für Kunden, deren Bank den Apple-Dienst noch nicht unterstützt, ist das ein guter Ersatz.

Inhaber der Klarna-Card können ab sofort mit wenigen Klicks Apple Pay über ihre Wallet hinzufügen und so online und in Geschäften Zahlungen damit tätigen. Attraktiv dürfte die Klarna-Card vor allem im Zusammenhang mit der Ratenkauf- und Teilzahlungsfunktion des Anbieters sein. Das Unternehmen will so Online- und Offlinehandel vereinfachen und verzahnen und bietet im Zusammenhang mit der Klarna-Card regelbasiertes Bezahlen an. So kann der Kunde beispielsweise festlegen, dass er die sofortige Zahlung des gesamten Betrags bei bestimmten niedrigeren Beträgen nach Ablauf der 14 Tage zinsfreiem Darlehen wählt, für größere Beträge dagegen einen Ratenkauf verwenden will – und er kann gegebenenfalls noch weitere Unterscheidungen zwischen online und offline treffen. Individuelle Zahlungsvorgaben lassen sich zudem über die App vornehmen.

Apple Pay: Klarnas Positionierung als Anti-Bank für die Jüngeren

Nun ist der schwedische Zahlungsanbieter Klarna, der sich in den letzten Monaten sehr intensiv als Anti-Bank für jüngere Zielgruppen positioniert hat, ja bei Weitem nicht der erste Anbieter abseits der Banken, der Apple Pay unterstützt. Als USP beschreibt das Unternehmen den Multicannel-Ansatz für Online- und Offline-Käufe und die Möglichkeit, sämtliche Zahlungsströme über eine intuitive App zu steuern. Und in der Tat ist Klarna eine gute Lösung für Kunden, deren Bank noch nicht aus sich heraus Apple Pay unterstützt. Das Unternehmen betont dabei auch, dass eine Trennung von Kredit- oder Girokarte und Apple Pay auch im Sinne des Datenschutzes sinnvoll sein kann. Denn die tatsächlichen Kartennummern werden weder auf dem Gerät noch auf den Apple-Servern gespeichert, sondern es wird eine Gerätekontonummer vergeben, die verschlüsselt im Secure Element auf dem Gerät des Nutzers gespeichert wird. Jede Transaktion wird mit einem einmaligen, eindeutigen und dynamischen Sicherheitscode autorisiert. Deutsche Nutzer können sich inzwischen schnell und einfach für die Klarna-Card anmelden, sie zu Apple Pay hinzufügen und direkt nutzen, nachdem sie mit einem Konto bei der deutschen Bank des Kunden verknüpft wurde.

Die Klarna-Card wird in Kooperation mit Visa realisiert und unterstützt bereits seit einigen Wochen Google Pay. Dass Apple Pay von Klarna angeboten wird, war schon länger diskutiert worden, nachdem das Unternehmen bereits seit längerer Zeit diesen Service in Schweden anbietet. Die Klarna-Card soll dauerhaft kostenlos sein und ohne Jahresgebühr und sonstige Gebühren, etwa für den Bezahleinsatz im Ausland, auskommen. Das Abheben von Bargeld ist mit der Karte, anders als mit vergleichbaren Payment-Lösungen, bewusst nicht möglich. Um die Karte zu beantragen, muss der Kunde einmal via Klarna bezahlt haben, damit er als Kunde gilt – bislang ist die Klarna-Card immer noch den Kunden vorbehalten. Geld verdient Klarna vor allem mit den Zinsen, die für Teilzahlungskäufe anfallen: Aktuell werden 11,95 Prozent Zinsen pro Jahr fällig, zuzüglich einer monatlichen Gebührenpauschale von 45 Cent, sodass gerade bei kleineren Beträgen der Zinssatz entsprechend ansteigt.

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