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Klarna holt Visa ins Boot: Diese strategische Allianz könnte vieles bewegen

Die Freiheit nimmt sich Klarna: Die Allianz mit Visa könnte den Schweden so manche Tür international öffnen. (Foto: LDprod / Shutterstock)

Es läuft gerade richtig rund beim Zahlungsdienstleister Klarna. Nachdem der Rechnungskauf-Spezialist die Banklizenz erhielt, steigt nun Visa bei den Schweden ein. Doch einige Fragen bleiben offen. 

So langsam wird Klarna zum internationalen Schwergewicht unter den Payment-Dienstleistern. Letzte Woche vermeldete das Unternehmen, dass man jetzt über eine vollwertige Banking-Lizenz verfügt, jetzt gaben Klarna und Visa eine strategische Allianz bekannt. Dazu erwirbt Visa einen nicht näher benannten Anteil an dem schwedischen Unternehmen. Auch über den Preis, zu dem sich Visa bei Klarna einkauft, wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Allianz ist eine echte Win-win-Situation, da sich beide Unternehmen im Bereich Verbraucherkredit gut ergänzen: Visa erhält auf diese Weise wertvolles Know-how in einem Wachstumsbereich, wenn es um das Thema Payment geht und für Klarna dürfte die Zusammenarbeit weltweit, insbesondere in den außereuropäischen Märkten, Türen öffnen.

„Klarna hat seine Kompetenz in den Bereichen Verbraucherkredit und Online-Einkauf unter Beweis gestellt und gemeinsam teilen wir eine Vision, wie sich die moderne Form der Online- und mobilen Handelserfahrungen so einfach gestalten lassen, wie wir sie auch in der realen Welt vorfinden”, so Jim McCarthy, Executive-Vice-President, Innovation and Strategic Partnerships bei Visa.

Klarna ist eines der am schnellsten wachsenden Zahlungsunternehmen Europas und bedient aktuell 60 Millionen Verbraucher und 70.000 Einzelhändler. Das Unternehmen wurde zuletzt mit rund zwei Milliarden US-Dollar bewertet. Einigen anderen Mitbewerbern dürfte das gar nicht gefallen. Da ist zum einen Wirecard, die, wenn auch aus einem anderen Umfeld stammend, ähnliche Ziele verfolgen wie Klarna, aber auch der große US-Rivale Paypal, der aktuell zwar noch  deutlich vorne ist, aber auch bemerken dürfte, dass da ein europäischer Mitbewerber Marktanteile in Teilsegmenten des Marktes zugewinnt.

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