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Kleiner als ein Salzkorn: IBM zeigt wirklich winzigen Computer

(Foto: IBM)

IBM hat den wohl kleinsten Computer der Welt vorgestellt. Seine Leistung entspricht zwar nur der eines x86-PCs aus den 1990ern, dafür ist der Mini-Rechner kleiner als ein grobkörniges Salzkorn.

Desktop-Computer der 1990er Jahre waren unhandliche, schwere Kisten. Wie viel sich seitdem getan hat, zeigt IBM in Form eines Computer-Prototyps, der kleiner als ein Salzkorn ist und dennoch in etwa die gleiche Leistung wie die Bürorechner von damals liefern soll. Aber nicht nur der Computer selbst, auch die Kosten halten sich in engen Grenzen: Die Herstellung soll weniger als zehn US-Cent kosten.

Kleiner als ein Salzkorn: Der winzige IBM-Computer im Größenvergleich. (Foto: IBM)

Der günstige Mini-Computer soll in Zukunft vor Diebstahl und Produktpiraterie schützen. Nach Vorstellung von IBM könnte er innerhalb der nächsten fünf Jahre in allerlei gängige Konsumgüter integriert werden. Zusammen mit einer Blockchain sollen Produkte damit fälschungssicher gemacht werden. Ein weiteres denkbares Einsatzgebiet: Der Computer könnte zur Verifikation der Herkunft von Lebensmitteln eingesetzt werden.

IBM: Winziger Computer vorerst nur ein Prototyp

Wann und ob solche Mini-Computer von IBM verfügbar sein werden, bleibt derzeit ungewiss. Momentan befindet sich der Computer noch in der Prototypphase. Sofern die Technik jedoch funktioniert und die Herstellungskosten tatsächlich im angedachten Rahmen bleiben, könnten verschiedene Branchen einen echten Vorteil daraus ziehen.

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