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Nur ein Befehl nötig: Kommandozeilenwerkzeug macht Zeiterfassung richtig einfach

(Grafik: Instacod.es)

Moro ist ein quelloffenes Zeiterfassungs-Tool für die Kommandozeile, das mit nur einem Befehl auskommt. Wir erklären euch, wie das funktioniert.

Moro: Simples Time-Tracking-Tool für die Kommandozeile

Wer sowieso den ganzen Tag mit dem Terminal arbeitet, wird vermutlich auch seine Zeiterfassung damit erledigen wollen. Wer eine besonders einfache Lösung dafür sucht, der sollte sich Moro anschauen. Mit dem Node.js-Tool könnt ihr eure täglichen Arbeitszeiten im Grunde mit nur einem einzigen Befehl festhalten. Wenn ihr anfangt zu arbeiten, gebt ihr moro ein. Wenn ihr fertig seid, macht ihr dasselbe. Anschließend sagt euch die Software, wie lange ihr gearbeitet habt.

Moro macht Zeiterfassung im Terminal zum Kinderspiel. (Animation: Omid Hezaveh)

Standardmäßig zieht Moro außerdem 30 Minuten für eure Mittagspause ab. Mit dem Befehl moro break und der Dauer eurer normalen Mittagspause in Minuten könnt ihr das jedoch auch ändern. Solltet ihr vergessen, Moro zu starten, könnt ihr auch nachträglich eure Anfangszeit über das Kommando moro hi und der Uhrzeit nachtragen. Das Ende eures Arbeitstages könnt ihr wiederum über den Befehl moro bye in Kombination mit der Uhrzeit nachtragen. Alle aufgezeichneten Arbeitsstunden ruft ihr mit moro report --all auf.

Moro steht unter der MIT-Lizenz. Ihr könnt den Quellcode auf Github einsehen und euch über die Plattform auch in die Entwicklung einbringen. Installieren könnt ihr Moro über die Paketmanager NPM und Yarn. Dazu reicht der Befehl npm install -g moro beziehungsweise yarn global add moro.

Moro: Genial einfach, aber auch nicht für jedes Einsatzgebiet sinnvoll

Wenn ihr wirklich nur aufzeichnen wollt, wie lange ihr arbeitet, ist Moro eine tolle Lösung. Wer allerdings an verschiedenen Projekten arbeitet, und genau nachvollziehen will, wie viele Stunden jeweils in eine Aufgabe geflossen sind, der wird eine etwas mächtigere Time-Tracking-Lösung einsetzen müssen. Eine Übersicht solcher Tools präsentiert euch unser Kollege Sébastien Bonset in seinem Artikel „Wo ist nur die Zeit geblieben? Time-Tracking-Apps für Webworker“.

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