Software & Infrastruktur

Konjunkturprogramm: Bundesregierung investiert 500 Mio. in Open Source, Green IT und IT-Sicherheit

Dr. Hans Bernhard Beus Das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung beinhaltet 500 Millionen Euro für IT-Investitionen, mit dem die Bereiche Open Source, Green IT und IT-Sicherheit unterstützt und ausgebaut werden sollen. Der sogenannte „Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland“ soll mit einem Volumen von insgesamt 50 Milliarden Euro die deutsche Wirtschaft in der aktuellen Finanzkrise stützen.

300 Millionen Euro stellt die Bundesregierung sofort zur Verfügung, um „innovative zukunftsfähige Technologien und Ideen für die Verwaltung nutzbar zu machen“. Aufgeteilt werden die Gelder auf die Bereiche Open Source, Green IT und IT-Sicherheit, wie es in einer Pressemitteilung des IT-Beauftragten der Bundesregierung Dr. Hans Bernhard Beus (s. Foto) heißt. Weitere 200 Millionen Euro stehen bereit, sobald es entsprechende Pläne für weitere Vorhaben gibt.

Konkrete Projekte im Bereich Open Source

Als erstes konkretes Projekt soll in den Bundesbehörden eine „interne Beratungskompetenz“ zu Open-Source-Software aufgebaut werden. In diesem Paket enthalten ist auch die Ausstattung der Behörden mit Open-Source-Software, sowie die Bereitstellung von qualifizierten Projektmanagern für IT-Projekte.

Erste Kritik aus dem Mittelstand

„Die im IT-Rat beschlossenen Maßnahmen sind ein Signal an die deutsche IT-Wirtschaft, dass die Bundesregierung mit konkreten Maßnahmen die IT-Wirtschaft in Deutschland stärkt und Beschäftigung sichert“, formuliert Staatssekretär Hans-Bernand Beus die Ziele des Konjunkturprogramms. Im Mittelstand der deutschen IT-Wirtschaft ist man indes eher skeptisch was eine faire Verteilung der Gelder angeht: „Der Verband IT-Mittelstand engagiert sich jedoch nachdrücklich dafür, dass nicht nur die bereits Starken gefördert werden, sondern dass ein starker IT-Mittelstand ebenso bedeutsam für die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

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