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Kooperation mit Sicherheitsfirmen: Google macht den Play-Store sicherer

Googles Play-Store soll sicherer werden. (Foto: Creative Caliph / Shutterstock.com)

Google will den Play-Store sicherer machen. Dazu kooperiert der Internet-Konzern jetzt mit drei bekannten Sicherheitsunternehmen.

Grundsätzlich untersucht Google schon jetzt alle Apps, die über den Play-Store vertrieben werden sollen, auf potenziell schädliches Verhalten. Trotzdem schaffen es Entwickler mit einer gewissen Regelmäßigkeit, Schadsoftware an den Schutzmechanismen vorbeizuschleusen. Das betrifft am Ende zwar nur einen ziemlich kleinen Teil der Nutzerbasis, dennoch will Google die Sicherheit der Plattform verbessern und kooperiert dazu jetzt mit den Sicherheitsfirmen Eset, Lookout und Zimperium.

Statt für den Play-Store eingereichte Apps nur mit Googles eigenem Schadsoftware-Scanner Play-Protect zu prüfen, sollen auch die jeweiligen Scanner der drei Partner für die Überprüfung herangezogen werden. Durch die Zusammenarbeit soll auch die Erkennung neuer Bedrohungen verbessert werden. Entdecken Eset, Lookout oder Zimperium eine neue Form von Android-Schadsoftware außerhalb des Play-Stores, teilen sie die Erkenntnisse direkt mit Google. Andersherum erhalten die drei Firmen auch Zugriff auf alle schädlichen Apps, die Google möglicherweise findet.

15 Tipps für mehr Sicherheit auf dem Smartphone

Smartphone stets mit PIN und Fingerabdrucksensor sichern:

Auch wenn es vielleicht bequemer ist, keinen PIN-Code (besser nicht vier-, sondern sechsstellig) oder kein Entsperrmuster (nicht sonderlich sicher, aber besser als überhaupt keine Sicherung) anzulegen: Macht es! Denn jede noch so kleine Hürde hindert unbefugte Dritte daran, auf euer Gerät zuzugreifen. Ideal ist es natürlich, nicht nur 1234 oder 1111 als Pin zu nutzen.

Erst nach der erfolgreichen Eingabe des Codes wird euch Zugriff auf alle Daten und die Smartphone-Funktionen gewährt. Falls euer Smartphone einen Fingerabdrucksensor an Bord hat, solltet ihr den verwenden. Der Fingerabdruck verlässt in der Regel nicht das Smartphone, sondern wird nur lokal auf dem Gerät gespeichert. Das gilt sowohl für Android-Geräte als auch für iPhones. (Foto: t3n)

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Schadsoftware im Play-Store: Ein ernstes, aber sehr überschaubares Problem

Immer wieder gibt es Meldungen über schadhafte Apps im Play-Store. Die werden nach Entdeckung zwar von Google schnell gelöscht, für die betroffenen User kann das aber natürlich zu spät sein. Grundsätzlich ist die Gefahr aber schon jetzt äußerst gering, wenn wir Googles offiziellen Zahlen glauben schenken können.

Laut dem Android-Sicherheitsbericht für 2018 fingen sich letzten Jahr nur auf 0,08 Prozent aller Android-Nutzer, die ausschließlich Apps aus dem Play-Store nutzten, potenziell schädliche Anwendungen ein. Der Wert blieb damit unverändert niedrig im Vergleich zu 2017. Zum Vergleich: Wer Apps auch aus anderen Quellen bezog, hatte eine um das achtfache höhere Chance, sich schadhafte Apps einzufangen.

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