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Kosten einsparen in der Private Cloud – so geht‘s

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Mithilfe einer neuen Prozessor-Generation lässt sich die Performance einer Private Cloud um bis zu 50 Prozent steigern. Bei gleichbleibendem Leistungsbedarf können die Kosten also halbiert werden.

Wenn es auf eine hohe Leistung ankommt oder wenn sensible, unternehmenskritische oder persönliche Daten besonders geschützt werden müssen, bevorzugen viele Unternehmen eine Private Cloud. Eine Private Cloud bietet die cloudtypische flexible Bereitstellung von Ressourcen. Im Gegensatz zur Public Cloud wird jedoch die zugrundeliegende Hardware ausschließlich von einem einzelnen Unternehmen genutzt. Dies ist vorteilhaft im Hinblick auf die Performance und Compliance. Denn die Private Cloud ermöglicht Unternehmen nicht nur den exklusiven Zugriff – auch der Standort der Hardware ist genau bekannt. Somit eignet sich dieses Cloud-Modell beispielsweise für Intranet-Lösungen oder ein Händler-Extranet, komplexe Webapplikationen oder auch Multi-Channel-Stores.

Auf den einzelnen Servern (Nodes) innerhalb einer Private Cloud arbeitet neben dem Betriebssystem eine Virtualisierungssoftware wie VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder die Open-Source-Variante OpenStack. Diese erstellt auf den Nodes sogenannte virtuelle Maschinen (VMs), die wie ein Server verwendet werden und verschiedene Aufgaben übernehmen können: Webserver, Datenbankserver, Applikationsserver und vieles mehr. Da diese VMs auch jeweils einen Teil der Prozessor- oder Arbeitsspeicherleistung benötigen (in Form von vCPUs oder vRAM), hängt es von der Ausstattung der zugrundeliegenden Server ab, wie viele VMs jeweils erstellt werden können.

Viele virtuelle Maschinen auf wenig Hardware

Eine Private Cloud ist demzufolge desto effizienter und kostengünstiger, je mehr physische Prozessor-Kerne und Arbeitsspeicher auf möglichst wenig Hardware betrieben werden. Denn so können auch maximal viele VMs auf wenig Hardware laufen. Dieses Sparpotenzial unterstützen die neuen skalierbaren Intel-Xeon-Prozessoren, deren sogenannter Core-Count – also die Anzahl an physischen Kernen pro Prozessor – im Vergleich zur vorherigen Generation weiter angestiegen ist. Zudem ist es möglich, nun bis zu acht Prozessoren pro Node zu betreiben sowie bis zu 50 Prozent mehr RAM anzusprechen.

Zusammengefasst ergibt sich also die Möglichkeit, mehr Prozessoren mit mehr Kernen und zusätzlich mehr RAM auf einem Node zu betreiben. Damit steigt auch die Anzahl der möglichen VMs pro Node.

Serverkonsolidierung bei mindestens gleicher Leistung

Der Effekt des oben Beschriebenen ist eine mögliche Serverkonsolidierung beziehungsweise Einsparung von Hardware, deren Anschaffung und Betrieb Kosten verursacht. So bestand zum Beispiel das Private-Cloud-Setup von Unternehmen A bislang aus zwei Nodes für die Website und Datenbanken sowie weiteren zwei Nodes für ein Notfallsystem. Mit den neuen Prozessoren und ihrer höheren Packungsdichte lassen sich nun ohne Leistungsverlust 50 Prozent der Server einsparen. Insgesamt werden nun nur noch zwei Nodes für die Website, Datenbanken und das Notfallsystem benötigt.

Zusätzlich weisen die VMs, die auf Nodes mit der neuen Prozessor-Generation realisiert werden, eine größere Leistung auf. Der Grund sind neue Features dieser Prozessoren wie UPI (UltraPath Interconnect) oder eine erhöhte Anzahl an Speicherkanälen. Die Leistungssteigerung der neuen Generation kann in diesem Bereich bis zu 28 Prozent betragen.

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