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Kostenlose E-Books: Spotify für Bücher startet Freitag

Readfy. (Bild: Readfy / Companisto)

Readfy will das Spotify für E-Books werden. Bücher können über die App kostenlos abgerufen werden. Finanziert wird das Ganze durch Werbeeinblendungen.

Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)
Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)

Readfy: Kostenlose E-Books dank Werbung

Spotifiy hat es vorgemacht: Medieninhalte werden durch Werbeeinblendungen finanziert, während der Nutzer keinen Pfennig für die Musik zahlen muss. Gegen eine Gebühr erhalten Nutzer die Möglichkeit, die Werbung auszuschalten und zusätzliche Funktionen zu nutzen. Ein deutsches Startup versucht jetzt, das Geschäftsmodell auch auf E-Books zu übertragen. Dabei orientiert sich Readfy nicht nur dem Namen nach bei Spotify.

Die Readfy-App erlaubt es Nutzern, ohne Bezahlung E-Books zu lesen. Werbung wird dann beispielsweise als Banner am Bildschirmrand oder direkt über dem Text angezeigt. Das Konzept könnte aufgehen. Nachdem Readfy am Montag eigentlich mit dem Beta-Test beginnen wollte, brachen die Server durch den Ansturm der Nutzer zusammen. Mittlerweile hat das Unternehmen den Start auf Freitag, den 7. Februar 2014, verschoben. Die Testphase bleibt zunächst auf einige tausend Leser begrenzt.

Kostenlose E-Books: So soll die Werbung in Readfy aussehen. (Bild: Readfy / Companisto)
Kostenlose E-Books: So soll die Werbung in Readfy aussehen. (Bild: Readfy / Companisto)

Readfy will bis zum Ende des Jahres 30.000 kostenlose E-Books anbieten

Schon in der Testphase sollen 15.000 kostenlose E-Books verfügbar sein. Bis Jahresende sollen es sogar 30.000 Titel sein. Neben der kostenlosen Variante planen die Macher auch ein Abomodell. Ab Sommer soll es zusätzlich die Option „Premium Light“ geben, bei der Nutzer für 4,99 Euro pro Monat weniger Werbung und mehr Funktionen erhalten. Für 9,99 Euro könnt ihr dann auch das Premium-Angebot nutzen und werdet nicht mehr durch Werbung gestört.

Readfy will schon zum Start verschiedene Genres abdecken. Die E-Books stammen vorerst primär von kleinen Verlagshäusern. In einem Interview mit dem Börsenblatt sagte Readfy-Sprecher Frank Großklaus jedoch, man befinde sich auch in Gesprächen mit den Großen der Branche. Die Produktentwicklung wird von dem auf Mobile-Startups spezialisierten Inkubator 1stMOVER unterstützt. Neben einer sechstelligen Anschubfinanzierung will Readfy über eine Crowd-Investment-Kampagne auf Companisto weitere Geldmittel einnehmen. Anteile lassen sich dort noch bis Anfang März ab fünf Euro erwerben.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 16 gute Alternativen zu Spotify

via www.buchreport.de

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4 Reaktionen
Donngal

Gut, die Einschränkung war mir nicht bekannt. Nichts desto trotz disqualifiziert sich dieser Dienst für mich eben weil er NICHT auf einem Kindle läuft. Oder auf einem anderen guten Ebook Reader. Wer liest denn freiwillig auf Tablets?

ereader

http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=200986710
nur ein Buch pro Monat und nur auf kindle-hardware und wohl nicht in den kindle-apps.
klingt nett als addon für prime aber für 2,50€ pro monat gibts auch legale quellen für physische bücher wenn es nicht ganz bestimmte (bestseller)titel sein sollen.
einen toptitel pro monat für 2,5€/monat ist aber auch nicht schlecht aber halt etwas anderes als readfy

Donngal

Seh ich das richtig, dass das ganze auf Ebook Readern nicht laufen wird? Danke. Ich verzichte. Zumal Amazon mit dem Prime Programm schon ein Abo Modell für (geliehene) Ebooks hat. Und das mit 29€ im Jahr durchaus günstig.

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