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KPMG nimmt Wirecard genau unter die Lupe

Um Wirecard gab es zuletzt einmal mehr Spekulationen. Die sollen bald ein Ende haben. (Foto: dpa)

Das Unternehmen Wirecard war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Nun reagiert der Dax-Konzern – und beauftragt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer Sonderprüfung.


Wirecard stand zuletzt häufiger in den Schlagzeilen. Um dem entgegenzutreten, hat das Unternehmen nun die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer Sonderprüfung beauftragt.

Wie Wirecard selbst verlauten lässt, gehe es bei der Untersuchung vor allem darum, „alle Vorwürfe, die von der britischen Zeitung Financial Times aufgebracht wurden, umfassend und unabhängig aufzuklären“. Die Financial Times hatte am 15. Oktober einen Artikel und Dokumente veröffentlicht. Inhalt: fragwürdige Bilanzierungspraktiken.

Untersuchung beginnt unverzüglich

Der Beginn der Untersuchung sei unverzüglich, KPMG bekäme uneingeschränkten Zugang zu allen Informationen auf allen Konzernebenen, wie Wirecard erklärt. Zu gegebener Zeit werde ein Untersuchungsbericht vorgelegt, dessen Ergebnis veröffentlicht werde.

Aufseiten von Wirecard begleitet Thomas Eichelmann, einst CFO der Deutschen Börse AG, in seiner Funktion als Prüfungsausschussvorsitzender des Aufsichtsrates die Untersuchung. Der Konzern selbst geht davon aus, dass durch den jetzt getätigten Schritt alle Spekulation endgültig beendet werden.

Markus Braun, Wirecard-Vorstandsvorsitzender, unterstreicht in der Unternehmensmeldung, dass er überzeugt sei, dass durch diese Untersuchung das Vertrauen in das eigene Geschäft gestärkt werde.

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