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Kraken ist down: Populäre Kryptobörse seit über 36 Stunden offline

Kryptobörse Kraken. (Bild: Kraken.com)

Die populäre Kryptobörse Kraken ist seit Donnerstagmorgen offline – offenbar ist ein geplantes Update fehlgeschlagen. Erzürnte Nutzer haben angekündigt, klagen zu wollen.

Kraken für über 36 Stunden nicht erreichbar

Eigentlich sollte das Update, das die Betreiber der beliebten Kryptobörse Kraken für Donnerstagmorgen angekündigt haben, nur zwei Stunden dauern. Am Freitagabend, also mehr als 36 Stunden später, ist Kraken aber immer noch nicht erreichbar. Für die Nutzer bedeutete das, dass sie in den vergangenen Stunden keine Kryptowährungen wie Bitcoin kaufen oder verkaufen konnten. Besonders ein beschwichtigender Kommentar der Kraken-Macher sorgte für Frust und Wut in den sozialen Medien.

Diese Meldung sehen Kraken-Nutzer seit Donnerstagmorgen, wenn sie die Kryptobörse besuchen wollen. (Screenshot: kraken.com/t3n.de)

Alle paar Stunden geben die Kraken-Betreiber auf der Statusseite ein kurzes Update der aktuellen Upgrade-Situation – das letzte Mal gegen Freitagmittag. Zunächst wurde die Wiederaufnahme des Betriebs immer wieder um ein paar Stunden nach hinten geschoben. Später verzichtete man auf die Angabe eines bestimmten Termins. Als es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag plötzlich hieß, dass sich die Programmierer erst einmal hinlegen müssten, um anschließend die Probleme erholt wieder angehen zu können, kochte die ohnehin angespannte Stimmung auf Twitter über.

Kraken ist offline, die Nutzer nicht erfreut

Neben sarkastischen Kommentaren und Beschwerden über verpasste Chancen – etwa beim Kursanstieg von Ripple/XRP – gab es auch handfeste Drohungen, wie Bitsonline.com berichtet. Ein angeblich seit über 25 Jahren praktizierender Anwalt brachte das FBI ins Spiel, ein anderer Nutzer überlegte laut, Kraken zu verklagen und wollte weitere Betroffene ins Boot holen. Inwieweit eine solche Klage Erfolg hätte, ist derweil unklar.

Eines zeigt der Ausfall aber wieder einmal: Selbst bei einer bisher als seriös und sicher geltenden Kryptobörse wie Kraken kann es hin und wieder zu Problemen kommen. Im besten Fall handelt es sich nicht – wie auch gemutmaßt wurde – um einen Hackerangriff oder ein zweites Mt. Gox und die Nutzer erhalten in einigen Stunden oder wenigen Tagen wieder Zugriff auf ihre Kryptokonten. Immer wieder sind Krypto-Websites aber auch von Diebstählen betroffen, wie zuletzt der Bitcoin-Marktplatz Nicehash.

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2 Reaktionen
alphatier

Das sollte den Leuten vielleicht nochmal eine Lehre/Erinnerung sein, die ihre €/$/Kryptowährungen auf den Exchanges liegen lassen, statt sie in ihre eigenen Wallets zu schicken.
Rechnet alles mal in € um und überlegt, ob ihr der Exchange wirklich diesen Euro-Betrag anvertraut...

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d-d

Demzufolge müsste YoBit tausende Klagen am Hals haben. Das würde ich denen zumindest gönnen!!

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