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Fundstück

Ist das die kreativste Bewerbung aller Zeiten?

Der Designer Andy Morris und sein Mini-Me aus Lego. (Foto: © Andy Morris)

Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, fertig – so sieht eine Bewerbung normalerweise aus. Nicht die von Andy Morris. Der Designer hat sich eine Lego-Figur mit raffinierten Extras gebastelt.

Dieser Satz findet sich in fast jedem Bewerberratgeber: Steche aus der Masse heraus. In der Regel werden dann Tipps für ein gelungenes Anschreiben gegeben, die farbliche Gestaltung eines Deckblatts oder den Aufbau des eigenen Lebenslaufs. Dank unzähliger Bewerbungsvorlagen im Netz ist ein Überraschungseffekt bei Personalern so aber längst nicht mehr garantiert. Umso tiefer müssen Bewerber heute in die Kreativkiste greifen, um beim Wunscharbeitgeber aufzufallen.

Designer bewirbt sich mit Lego-Figur

Das wusste offenbar auch Andy Morris. Der studierte Designer aus Wales suchte schon länger nach einem neuen Job in der Branche. Um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben, sorgte er bereits im vergangenen Jahr für einen besonderen Überraschungseffekt bei der Bewerbung: Statt einer Bewerbungsmappe hat Morris eine drollige Mini-Me-Figur aus Lego entworfen. Wie er selbst trägt das Plastikmännchen Baskenmütze, Bomberjacke, Dreitagebart und hält einen Laptop sowie einen Lebenslauf in den Händen. Auf der Vorderseite der Verpackung hat Morris allgemeine Daten wie sein Alter und Berufsbezeichnung abgedruckt.

(Foto: Andy Morris)

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Das allein wäre schon kreativ genug, um sich die Aufmerksamkeit des Personalers zu sichern, aber noch interessanter sind die Informationen auf der Rückseite: Dort hat der Designer ein kurzes Anschreiben platziert. „Ich bin ein qualifizierter Interior-Designer und ein internationaler Exhibited Artist mit einer Vorliebe für gutes Design und leuchtende Farben“, steht dort. Außerdem skizziert er kurz den die wichtigsten Stationen inklusive seiner Tätigkeiten. Abgerundet wird das Bewerbungsschreiben durch die Angabe seiner Kontaktdaten.

Von der Idee bis zur Produktion einer kleinen Serie der Figur soll Morris übrigens zwei Monate benötigt haben. Zeit, die sich angesichts dieser kreativen Bewerbung sicher ausgezahlt hat.

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