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Kreditkarten für Mitarbeiter: Dank dieses Fintech-Startups habt ihr alle Firmenausgaben im Blick

(Foto: Shutterstock)

Spendesk will die Firmenkreditkarte völlig neu erfunden haben. Wir erklären euch, was das Pariser Fintech-Startup damit meint.

Das Fintech-Startup Spendesk will die Ausgabe und Verwaltung von Firmenkreditkarten deutlich vereinfachen. (Screenshot: Spendesk)
Das Fintech-Startup Spendesk will die Ausgabe und Verwaltung von Firmenkreditkarten deutlich vereinfachen. (Screenshot: Spendesk)

Spendesk: Mehr als nur eine Firmenkreditkarte

Viele Firmen stecken in einem Dilemma: Einerseits sollten wichtige Ausgaben nicht verschleppt werden, andererseits darf das Budget natürlich nicht aus den Augen verloren werden. Kommen Kreditkarten ins Spiel, wird es oft noch deutlich unübersichtlicher. Wenn sich Teams eine Karte teilen, entsteht dadurch nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern es wird auch deutlich schwieriger herauszufinden, welche Zahlung von welchem Mitarbeiter veranlasst wurde.

Genau diese Probleme will das Pariser Fintech-Startup Spendesk jetzt lösen. Sämtliche Ausgaben, die  Mitarbeiter tätigen, werden erfasst. Dazu können Unternehmen direkt über das Tool Kreditkarten an ihre Mitarbeiter ausgeben. Sofern die Kreditkarte nur für Online-Zahlungen benötigt wird, erzeugt Spendesk lediglich eine virtuelle Karte. Bei Bedarf können aber auch echte Plastikkarten für die eigenen Mitarbeiter geordert werden.

Fintech: Das Spendesk-Interface in Bildern

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Spendesk: Ausgaben und Ausgabenlimits auf einen Blick

Über das Interface von Spendesk sollen Firmen sehr einfach Ausgabenlimits für einzelne Mitarbeiter oder Teams festlegen können. Außerdem wird euch die Festlegung eigener Genehmigungsworkflows ermöglicht. So kann beispielsweise bestimmt werden, dass alle Ausgaben über einem bestimmten Limit erst von einer höheren Stelle genehmigt werden müssen. Entsprechende Anfragen von Mitarbeitern sollen in Echtzeit an die betreffende Kontrollinstanz weitergeleitet werden.

Dank Spendesk könnt ihr außerdem genau einsehen, für welche Dinge euer Unternehmen sein Geld ausgibt und für welche Ausgaben einzelne Mitarbeiter oder Teams verantwortlich sind. All diese Daten lassen sich bei Bedarf auch exportieren, um sie dann zur Weiterverarbeitung in bestehende Buchhaltungslösungen einpflegen zu können.

Für Online-Ausgaben generiert Spendesk virtuelle Kreditkarten für eure Mitarbeiter. (Screenshot: Spendesk)
Für Online-Ausgaben generiert Spendesk virtuelle Kreditkarten für eure Mitarbeiter. (Screenshot: Spendesk)

Fintech-Startup Spendesk will jetzt auch den deutschen Markt erobern

Spendesk wurde 2015 gegründet und war bislang nur in Frankreich, Großbritannien und Spanien verfügbar. Jetzt will das Fintech-Startup aber auch den deutschen Markt erobern. Bislang soll Spendesk Transaktionen in einer Gesamthöhe von 1.600.000 Euro für insgesamt 80 Kunden abgewickelt haben. Die Kosten für Spendesk variieren je nach Unternehmensgröße. In jedem Fall wird aber eine Gebühr in Höhe von 0,65 Prozent fällig, wenn ihr Geld auf euer Firmenkonto bei Spendesk überweist.

Darüber hinaus fallen in Abhängigkeit vom gewählten Paket noch weitere Kosten an. Beim Starter-Paket fallen keine monatlichen Kosten an, aber ihr bezahlt acht Euro pro Mitarbeiter und fünf Euro für jede echte Kreditkarte. Die Anzahl der virtuellen Kreditkarten ist unbegrenzt.

Wählt ihr das Growth-Paket, zahlt ihr 130 Euro monatlich. Dafür fallen aber keine zusätzlichen Kosten für die ersten 20 Mitarbeiter an und ihr erhaltet zwei physische Kreditkarten umsonst. Weitere Mitarbeiter und Karten kosten dasselbe wie beim Starter-Paket. Sollen mehr als 35 Mitarbeiter Spendesk nutzen, könnt ihr darüber hinaus auch direkt beim Anbieter nach dem Enterprise-Paket fragen. Dessen Preise werden allerdings nicht öffentlich kommuniziert.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist der Artikel „Schnittstellen fürs Geld: Einsteiger-Guide für Fintech-APIs“ aus dem t3n Magazin Nr. 41.

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2 Reaktionen
DB

Ich muss sagen, dass ich von der Idee enorm geflasht bin. Das kann letzten Endes die Einkaufsabteilungen nahezu überflüssig machen.
Der Einkauf tut was? 1. Möglichst kostensparend einkaufen. 2. Interne Standards einhalten und durchsetzen. Vor allem jedoch 3.: die Firma will nur wenige Leute über ihr Geld verfügen lassenund wissen, was damit passiert.

1. Ist heutzutage mit "problemlos" richtig beschrieben und kann eigentlich jeder.
2. Muss die Firma entsprechend kommunizieren, dass jeder einzelne diese Verantwortung trägt.
3. Erledigt genau dieser Dienstleister.

Ich bin selber im Einkauf tätig und sehe meine Stelle faktisch als stark bedroht an. Aber so ist der Lauf, und diese Dinge haben ihre Berechtigung. Sonst würden sie nicht angenommen werden.

Antworten
Jules

Interessant aber für kleine / Mittelständische Unternehmen zu teuer.
Eine "normale" Mastercard kostet selbst bei der teuren Sparkasse 20€ im Jahr pro Mitarbeiter fix ohne weitere Umsatzabhängige Kosten.

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