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Kreisel Electric zeigt Europas erstes elektrisches Feuerwehrauto

Kreisel elektrifiziert Feuerwehrauto. (Bild: Linz AG)

Kreisel Electric hat zusammen mit Rosenbauer und der Linz AG das nach eigenen Angaben erste Feuerwehrauto mit Elektroantrieb gebaut. Basis ist ein Mercedes Sprinter.

Der österreichische Elektrotechnikhersteller Kreisel Electric hat schon mehrere Fahrzeuge mit Elektroantrieb nachgerüstet, darunter einen Evex Porsche 910. Zuletzt wurde ein Müllfahrzeug zum Plug-in-Hybridwagen umgebaut. Jetzt hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrtechnikhersteller Rosenbauer und der Linz AG das angeblich erste vollausgerüstete Feuerwehreinsatzfahrzeug mit Elektroantrieb in Europa auf die Straße gebracht.

Kreisel: Umrüstung des Feuerwehrautos auf Elektroantrieb dauerte 2 Monate

„Nutzfahrzeuge wie Feuerwehrautos sind ein idealer Anwendungsbereich für elektrische Antriebe: In vielen Fällen müssen sie nur kurze Strecken zurücklegen und das Laden kann zwischen den Einsätzen erfolgen“, erklärte Kreisel-Electric-CEO Markus Kreisel in einer Mitteilung. Basis des Einsatzfahrzeuges KLF-L von Rosenbauer ist die Karosserie eines Mercedes Sprinter. Der Umbau nahm laut Kreisel zwei Monate in Anspruch.

Feuerwehrauto wird von Kreisel mit einem Elektromotor und Akkus ausgerüstet. (Bild: Kreisel Electric)

Das Fahrzeug ist mit vier Akkus mit einer Gesamtkapazität von 86 Kilowattstunden ausgerüstet. Allein die Akkus bringen 620 Kilogramm auf die Waage. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 5,3 Tonnen. Der Elektrometer hat eine elektrische Leistung von 120 Kilowatt. Gerechnet wird mit einer Reichweite von rund 160 Kilometern. Im Schnelllademodus sollen die Akkus innerhalb von 80 Minuten auf 90 Prozent geladen werden können.

Nach der Umrüstung auf einen Elektroantrieb soll das Einsatzfahrzeug günstiger unterwegs sein als vergleichbare Wagen mit herkömmlichen Antriebskonzepten. Darüber hinaus sollen pro Jahr rund 4,8 Tonnen CO2 eingespart werden können. Die Linz AG, die für Energieversorgung, kommunale Dienste und den öffentlichen Nahverkehr in der oberösterreichischen Landeshauptstadt verantwortlich ist, hat auch E-Busse im Angebot. Drei Viertel der Linzer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, fahren laut dem Unternehmen elektrisch.

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Eine Reaktion
FxK1005

Hey, FW-Mann einer FFW hier. Das klingt ja alles ganz Interessant und die Fa. Rosenbauer ist auch für Ihre Qualität bekannt. Jetzt kommt mein ABER: Ich kann mir nur schwer vorstellen wie die Batterien die Leistungsfähikeit eines vollwertigen FW-Fahrzeugs bewerkstelligen sollen. Ich komme aus einem eher ländlichen Gebiet, in dem E - Tankstellen nur aus den Medien bekannt sind. Wenn ich alle Abnehmer denke, die Energie über das Fahrzeug während eines Einsatzes ziehen, kommen mir schon zweifel bezüglich der Leistungsfähigkeit. Noch dazu: FW-Fahrzeuge müssen auch im extremen Notfall / Kat.fall funktionieren, das heißt auch mal, dass der Strom über einen längeren Zeitraum weg sein kann...
Man wird hier sicher noch etwas an der Krisenfestigkeit dieser Fahrzeuge arbeiten müssen, aktuell ist das eher eine interessante Spielerei.

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