Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Fundstück

Krypto-Milliardär nimmt Ripple im Wert von Hunderten Millionen Dollar mit ins Grab

Der verstorbene Milliardär Matthew Mellon machte ein Vermögen mit Ripple. (Foto: Lev Radin/Shutterstock.com)

Der US-Milliardär Matthew Mellon ist vor einigen Wochen unerwartet verstorben. Mit ins Grab genommen hat er wohl sein Ripple-Vermögen, das auf mehrere Hundert Millionen US-Dollar geschätzt wird.

Die Geschichte des aus einer traditionsreichen Banker-Familie stammenden US-Milliardärs Matthew Mellon ist nur eine von vielen kuriosen rund um Kryptowährungen. Sie zeigt vor allem eines: Wer will, dass Erben nach dem eigenen Tod Zugang zu einem möglichen Krypto-Vermögen haben, sollte Passwörter und Hardware-Wallets entsprechend aufbewahren. Das hat Mellon, der im April unerwartet verstorben ist, offenbar nicht getan. Sein Vermögen, Ripple im Wert von einigen Hundert Millionen Dollar, ist wohl verloren, wie der New Zealand Herald schreibt.

Ripple für zwei Millionen Dollar gekauft

Mellon hatte für zwei Millionen Dollar Einheiten der Kryptowährung Ripple gekauft, deren Wert Anfang des Jahres auf rund eine Milliarde Dollar gestiegen sein soll. Gegenüber dem US-Magazin Forbes erklärte Mellon zu diesem Zeitpunkt, dass er Ripple ausgewählt habe, weil diese Kryptowährung eine der wenigen sei, die mit dem Bankensystem zusammenarbeiteten. „Ich bin pro USA, pro Wirtschaft und pro Bank. Darum entschied ich mir für Ripple“, zitierte Forbes den Milliardär, der Kryptowährungen als „gruselig und dunkel“ bezeichnete.

Anfang Januar, nur kurz bevor der Ripple-Kurs um 80 Prozent einbrach, soll sich Mellon rund 350 Millionen Dollar auszahlen lassen haben. Nach der zwischenzeitlichen Erholung der Krypto-Kurse soll sich sein Vermögen auf 200 bis 300 Millionen Dollar belaufen. Nach seinem Tod kommt aber wohl niemand an das Geld. Laut Mellons persönlichem Assistenten sei der Milliardär in puncto Sicherheit schon fast paranoid gewesen. Er fürchtete, dass ihm jemand seine Millionen stehlen könnte, heißt es im New Zealand Herald. Mellon soll daher sein Vermögen in Dutzenden Accounts aufbewahrt haben und seine Zugangscodes in Bankschließfächern in den ganzen USA verteilt haben.

Ein möglicher krimineller Hintergrund, wie er im Umfeld von Mellon von manchen vermutet wird, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Hinter vorgehaltener Hand sollen Freunde spekulieren, dass der Milliardär wegen seines Krypto-Vermögens ermordet worden sei. Mellon, der laut Berichten im mexikanischen Cancun eine Entziehungskur machen wollte, soll an Herzversagen gestorben sein.

Ebenfalls interessant: Ripple – So funktioniert die kaum beachtete Kryptowährung

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
danielmain

Korrigieren:, Ripple ist nur die Firma, die Währung heißt XRP.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.