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Kryptowährungen unter der Lupe: US-Ratingagentur bewertet Bitcoin mit C+

(Foto: r.classen / Shutterstock)

Die US-Ratingagentur Weiss hat Kryptowährungen bewertet und Noten verteilt. Für Bitcoin gab es nur ein C+, Ethereum bekam immerhin ein B. Ein A erhielt keine Kryptowährung.

Die nicht ganz unumstrittene US-Ratingagentur Weiss hat Kryptowährungen unter die Lupe genommen und ihnen nach verschiedenen Faktoren Noten gegeben – allerdings keine besonders guten. Die Noten sollen einen Hinweis auf die Investmenttauglichkeit der Kryptowährungen geben. Die Veröffentlichung der Ratings sollen südkoreanische Hacker in der Nacht mit DDoS-Angriffen zu verhindern versucht haben. Eine Auswirkung auf die Preisentwicklung scheint das Rating bisher aber nicht zu haben.

Kryptowährungen im Check: Bitcoin kommt nicht gut weg. (Foto: Shutterstock)

Nur ein C+, also befriedigend, vergaben die Weiss-Experten an den Bitcoin. Zwar sei der Pionier der Kryptowährungen bekannt, sicher und werde weithin akzeptiert. Allerdings müssten Nutzer hohe Gebühren sowie eine langsame Verarbeitung der Transaktionen hinnehmen. Auch der hohe Stromverbrauch für das Mining wurde negativ bewertet. Etwas besser schnitt Ethereum ab, das die Note B erhielt. Grund dafür: Die höhere Transaktionsgeschwindigkeit und eine bessere Upgradefähigkeit, wie heise.de berichtet.

Kein A: Kryptowährungen können Ratingagentur nicht überzeugen

Ein C erhielten übrigens Ripple und Dogecoin. Novacoin und Salus mussten dagegen ein D hinnehmen. Ein A gab es für keine der 74 untersuchten Kryptowährungen. Die kompletten Ergebnisse können nur zahlende Kunden einsehen. Laut Weiss sollen die Noten A und B anzeigen, dass die Kryptowährungen gekauft werden könnten. C bedeutet, diese Währung möglichst erst einmal zu halten. Von mit D und E bewerteten Kryptowährungen sollten Investoren dagegen eher die Finger lassen.

Ob die Ratingagentur die Expertise hat, um aussagekräftige Bewertungen der Kryptowährungen vorzunehmen, wird in der Szene bezweifelt. Dass etwa Ripple und Dogecoin mit derselben Note bedacht und Dogecoin sogar besser bewertet wird als Bitcoin Cash, löst offenbar eher Kopfschütteln als Zustimmung aus. Zudem wird der Ratingagentur eine Strafe der US-Finanzaufsicht SEC aus dem Jahr 2006 unter die Nase gerieben.

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