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Kubernetes: Community betreut Infrastruktur ab jetzt eigenständig

(Grafik: Google)

Auch wenn die Kubernetes-Entwicklung 2015 an die Cloud Native Computing Foundation übergeben wurde, hat Google weiterhin die Infrastruktur betreut. Das ändert sich jetzt. 

2014 startete Google die Container-Orchestrierung Kubernetes. Ein Jahr später ging die Entwicklung an die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) über, die unter dem Dach der Linux Foundation angesiedelt ist. Die Container-Downloads, DNS, Test-Infrastruktur für Continuous Integration und Continuous Delivery liegen in der Google-Cloud. Dort bleiben sie auch, die Betreuung allerdings geht an die CNCF über.

Google unterstützt das Vorhaben mit neun Millionen US-Dollar in Form von Credits für die Cloud-Plattform über drei Jahre. Dadurch sollen nicht nur der Betrieb von Netzwerk- und Speicherkapazitäten sowie Container-Downloads gesichert sein, sondern auch Skalierbarkeitstests durchgeführt werden. Dafür sollen 150.000 Container auf 5.000 virtuellen Maschinen laufen.

Abläufe werden nach und nach an Mitglieder des Kubernetes-Projekts übergeben

Auch die Abläufe zum Betrieb werden nach und nach an die Mitglieder des Kubernetes-Projekts übergeben, unter denen auch Google-Mitarbeiter sind. Diese werden Testing, Build-Erstellung, Betrieb der Image-Repositories und die Download-Infrastruktur übernehmen.

Google hatte Kubernetes 2014 eingeführt, inzwischen wird es laut Unternehmensangaben von 54 Prozent der Fortune-500-Unternehmen genutzt. Die Statistik bei Github spricht für sich: Das Projekt hat inzwischen nahezu eine Million Commits auf der Plattform. 129.537.369 Container-Image-Downloads für Kubernetes-Core-Komponenten verzeichnet das Projekt inzwischen, was vier Millionen am Tag ergibt und eine große Bandbreite erfordert.

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