Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Entwicklung & Design

Küche einrichten mit VR-Brille: Ikea traut sich in die virtuelle Realität

VR statt Möbelhaus: Ikea testet die virtuelle Realität.

Virtual Reality erreicht die Möbelbranche: Ikea testet erstmals eine App, mit der sich die Küchen des Konzerns in 3D erkunden lassen.

Die virtuelle Realität kommt in die Ikea-Küche. (Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2016)
Die virtuelle Realität kommt in die Ikea-Küche. (Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2016)

Ikea versucht sich in der virtuellen Realität

Wie sieht die Küche mit weißer Spanplatte aus? Wie in Eichenholz? Wie mit einem anderen Ofen? Um solche Fragen zu beantworten, müssen wir bisher ins Möbelhaus fahren, uns online durch Bilder klicken oder uns beraten lassen. Ikea will nun  einen weiteren Weg testen, um die passende Küche zu finden: Das schwedische Möbelhaus wagt sich in die virtuelle Realität.

Mit „Ikea VR Experience“ will das Unternehmen ausprobieren, wie sich Virtual Reality bei der Küchenplanung einsetzen lässt. Mit der App soll der Nutzer eine Küche in 3D erkunden können. So kann er interaktiv die Farbe des Holzes ändern oder auch eine Pfanne in den Geschirrspüler stellen. Auch die Perspektiven lassen sich ändern: Der Nutzer kann als Kind oder als besonders große Person durch die Küche gehen und sie so aus verschiedenen Blickwinkeln erfahren.

In fünf Minuten durch die virtuelle Küche

Die App steht auf der Spieleplattform Steam zum Test zur Verfügung und läuft ausschließlich auf HTC Vive. Nach Angaben von Ikea soll die Erkundung der Küche nicht länger als fünf Minuten dauern. Bisher bezeichnet der schwedische Möbelkonzern die App als Pilot, sie soll bis August 2016 laufen.

„Virtual Reality entwickelt sich schnell und wird in fünf bis zehn Jahren ein integrierter Teil unseres Lebens sein“, lässt sich Jesper Brodin, Manager bei Ikea in Schweden, in einer Pressemitteilung zitieren. Man sehe, dass die neue Technologie eine große Rolle in der Zukunft des Kunden spielen werde. Wie ernst es der Konzern mit diesen Worten meint, wird sich nach der Testphase zeigen.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Keine neue Idee

Hat ja nur zwei Jahre gedauert seit es hier vorgeschlagen wurde:
https://t3n.de/news/facebook-oculus-vr-536587/#comment-146240
Ohne Abmahnungen und Softwarepatente wären längst alle kompletten Kataloge (auch Wintergärten, Gewächshäuser oder Vordächer oder Auto-Pimp-Teile) als VR-Modelle verfügbar und könnten in der Wohnung oder im Audio-Rack virtuell eingebaut und bestellt werden.

Nett sind jetzt noch Schulungen. Handbücher sind doof. Aber wenn man es SCHLAUER macht als 90% aller User-Interfaces lernt die Hausfrau oder Hausmann schnell wie man die Kochfläche programmiert bekommt...

Mal sehen wann McDonalds oder Fernsehköche mit "Ghosts" (wie die Geister-Autos mit der besten Rundenzeit bei Auto-Rennen) quasi vorkochen wie der Burger oder TV-Koch-Mahlzeit zuzubereiten sind.
Sowas wäre sinniger Firmen-Content (wie heisst dieses neumodische Wort für ganzseitige Werbung ? Ah ja, "Native Advertisement" oder so) für die eigenen Kochflächen oder Microwellen. Stattdessen müssen US-Video-Blogger es machen. Denn dort herrscht Fair Use.

Aber das Grundproblem wird aufgedeckt: Immobilien-Verkäufer und Projekt-Entwickler für den neuen Marktplatz oder Groß-Baustelle wollen unbedingt Virtuell die Wohnungen / Gebäude / Pitches durchziehen.
Dafür braucht man keine 90fps und totale Grafikleistung.
D.h. Non-Gaming-VR müsste langsam auch aufkommen. Nicht jeder braucht dieselben Produkt-Features wie ein Formel-1-Auto oder Olympia-Ski-Läufer.
VR-4-the-Masses wäre also nett...
Powergamer mit $999-Stickstoffgekühlten Grafikkarten sind die eine Zielgruppe während der wahre GPU-Hersteller Intels milliarden eingebaute Grafik-Chips sind. Die wahre Masse ist Convenience-Playing oder Boule oder Schach oder Mühle und Solitaire und Minesweeper von Windows auch wenn ich den vermutlich älteren Artikel nicht mehr gefunden habe:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-In-den-USA-spielen-mehr-Frauen-online-als-Maenner-169395.html
Auch silver-Gamer (Rentner die am iPad spielen) wurden inzwischen öfter als relevante Gruppe berichtet. Die finden die fehlende Information in ihren Medien (Tageszeitung usw.) auch nicht gut...

Die Masse machts... Und bald auch VR. Denn China oder USA sind schlauer als wo Holding-Ketten-Subventionen wichtiger sind als kleine App-Entwickler.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen

Finde einen Job, den du liebst