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Künstliche Intelligenz: Microsoft bohrt Bing, Cortana und Office 365 auf

Künstliche Intelligenz: Auch Microsoft setzt bei Cortana, Office und vor allem Bing auf den Einsatz neuer KI-Features. (Bild: whitemocca / Shutterstock)

Microsoft will den Nutzeralltag durch künstliche Intelligenz erleichtern und hat einige neue KI-Funktionen für Bing, Cortana und Office 365 vorgestellt. Können sie überzeugen?

Irgendwie kommt kein Unternehmen mehr ohne künstliche Intelligenz aus. Jetzt hat auch Microsoft angekündigt, einige seiner Anwendungen mit KI-Bestandteilen auszustatten. So sollen Office-Anwendungen wie Excel beispielsweise um eine Insights-Funktion erweitert werden, die anhand der vorhandenen Daten einer Tabelle Muster identifiziert und grafisch darstellt. So soll es beispielsweise möglich werden, Eingabefehler in Daten und Ausreißer schneller zu erkennen und Messfehler einer längeren Versuchsreihe aufzuspüren. Word dagegen soll um eine Akronymfunktion erweitert werden, die in komplexen Texten vorkommende Abkürzungen in einer Randspalte erklärt.

Künstliche Intelligenz auch für den Assistenten Cortana

Am Besten kann künstliche Intelligenz ihre Fähigkeiten natürlich in der gesprochenen Kommunikation und der dazu gehörenden auditiven Texterkennung ausspielen. Da kommt Cortana ins Spiel, Microsofts Sprachassistent, der insbesondere aufgrund der stetigen Verbesserungen der Konkurrenz von Google, Apple und Amazon zuletzt arg ins Hintertreffen geraten ist. Wer Outlook unter iOS einsetzt, erhält beispielsweise entsprechende Hinweise zu Terminen unter Einbeziehung des aktuellen Standorts und der Verkehrslage auf dem Weg zum Ort des Termins.

Aufbereitung von Suchergebnissen in Tabellen mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Am meisten getan hat sich diesbezüglich bei Bing. Microsofts Suchmaschine, die hierzulande meist unterschätzt wird und beispielsweise in den USA immerhin auf rund ein Drittel Marktanteil kommt, bekommt ebenfalls Künstliche-Intelligenz-Features. Mit der Funktion „Intelligent Answers“ sollen sich quellübergreifend bessere Antworten finden lassen. Dafür soll Bing die Inhalte aufbereiten und auf der Suchergebnisseite aggregieren, ähnlich wie auch Google dies tut. Bei bestimmten Themen, bei denen es unterschiedliche Meinungen gibt, verspricht Bing, in Zukunft die gegenläufigen Meinungen auf der Suchergebnisseite gegenüber zu stellen. Bestimmte Themen will Bing in Zukunft anhand der vorhandenen Quellen auch in Featurelisten oder Tabellen aufbereiten, ähnlich wie dies beim Vergleich technischer Daten möglich ist.

Einen entscheidenden Sprung nach vorne macht Bing auch bei der Aufbereitung von aktuellen Nachrichten, wo der Dienst auf die Daten von Reddit setzt. Bei einer Abfrage einer bekannten Persönlichkeit will die Suchmaschine so in Zukunft links aktuelle Nachrichten über die Person einblenden, rechts daneben einen kurzen Abriss zum Leben bringen. Die Aufbereitung ist in der Theorie bereits recht überzeugend. Es wird sich nur die Frage stellen, ob Microsoft, respektive das Bing-Team, das auch bei jeder beliebigen Person schaffen oder ob die Ergebnisse übergreifend in dieser Qualität möglich sind.

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