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Künstliche Intelligenz als nächstes großes Schlachtfeld: So will Facebook Google, Microsoft & Co. schlagen

(Grafik: Shutterstock)

Neben Google, Microsoft und Amazon will auch Facebook ganz vorne im Bereich der künstlichen Intelligenz mitspielen. Wir verraten euch, wie das Unternehmen dabei vorgeht.

Facebook will auch im Bereich der künstlichen Intelligenz ganz vorne mitspielen

Google, Baidu und Amazon: So ziemlich alle großen Internet-Konzerne beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz. Microsoft forscht sogar schon seit beginn der 1990er Jahre in diesem Bereich und auch Apple und Uber investieren massiv in die Entwicklung von KI-Lösungen. Seit knapp drei Jahren investiert auch Facebook immer mehr in den Bereich und betreibt mittlerweile mit „Facebook’s Artificial Intelligence Research“ (FAIR) und „Applied Machine Learning“ (AML) gleich zwei Abteilungen, die sich mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen beschäftigen. Beide Abteilungen unterstehen direkt der Chefetage und beschäftigen mittlerweile mehr als 150 Mitarbeiter.

FAIR wird von Yann LeCun geleitet. Er gilt als Koryphäe im KI-Bereich – seine Forschung dient auch Google, Microsoft und anderen als Grundlage. Gegenüber der Online-Publikation Fast Company hat LeCun erklärt, dass er sich für Facebook entschieden hat, weil ihm das Unternehmen eine ganze Reihe an Freiheiten gewährt. Das beginnt bei der Auswahl seines Teams, schließt aber auch den Umstand mit ein, dass der Forscher viel Wert auf Offenheit legt: Er tauscht sich nicht nur direkt mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft über die Arbeit seines Teams aus, sondern veröffentlicht auch Teile ihrer Software auf GitHub.

Künstliche Intelligenz bei Facebook: FAIR betreibt vor allem langfristige Forschung. (Grafik: Facebook)
Künstliche Intelligenz bei Facebook: FAIR betreibt vor allem langfristige Forschung. (Grafik: Facebook)

Facebook: 70 Prozent Forschung und 30 Prozent praktische Anwendung

LeCuns Team nutzt nach seinen Schätzungen etwa 70 Prozent der Ressourcen für Grundlagenforschung, die sich vor allem auf lange Sicht auszahlen sollen. Die restlichen 30 Prozent werden zur Entwicklung praktischer Lösungen verwendet, die kurz- oder mittelfristig zum Einsatz kommen sollen. Langfristig will LeCun Computern beibringen, die Welt nur durch Beobachtung zu verstehen, statt sie wie bisher explizit darauf zu trainieren, bestimmte Dinge zu verstehen und zu verarbeiten.

Facebooks AML-Abteilung wiederum kümmert sich direkt um die Anwendung neuer Technologien: Unter der Führung von Joaquin Candela, der zuvor bei Microsofts Forschungsabteilung und dem Max-Planck-Institut in Tübingen gearbeitet hat, werden ständig neue Algorithmen entwickelt und getestet. Sie sollen Facebooks Newsfeed, der Anzeigenschaltung oder dem Verständnis von Nutzerinhalten zugutekommen.

Beide Abteilungen sollen derzeit relativ frei von Druck arbeiten können. Gegenüber Fast Company hat das auch Facebook-CTO Mike Schroepfer bestätigt. Er glaubt fest daran, dass die Abteilungen schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Ertrag abwerfen werden. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht und wir dürfen gespannt sein, wie sich der KI-Bereich in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Facebook will euch verstehen und setzt dafür auf künstliche Intelligenz“.

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Eine Reaktion
Rudolf Megert

Komisch, es MUESSEN Milliarden ausgegeben werden um die Sicherheitssysteme im IT Bereich 2 Schritte vor den Hackern zu halten.
Was ein mensch erschaffen konnte das kann auch ein anderer mensch hacken oder zerstoeren, die ganze IT wird also NIE sicher sein sondern immer nur ein (Geld)fass ohne Boden sein an welchem Banken und Laender sich finanziell uebernehmen.
Im privaten Bereich wundere ich (als pensionierter web designer) mich warum ich immer IT mueder werde, frueher hiess es man muesse einen PC haben um ueberhaupt noch zur Welt dazu zu gehoeren, heute muss man auch noch ein smart phone mit Vertrag haben, und was kommt als naechstes, jeder laeuft mit so ner total idiotischen VR Brille in der Landschaft rum und das hinterste und letzte Kind ist komplett suechtig von all dem Zeugs??

Haltet bitte Geld und IT so weit auseinander wie's nur geht, das ist eine sichere Zukunft als was wir derzeit so alles sehen!

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