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Was passiert, wenn künstliche Intelligenz auf Urban Art trifft?

Urban Art trifft auf Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Kunst. Das Projekt <MEISTERSTÜCKE> zeigt Ergebnisse des Zusammenspiels zwischen Mensch und Maschine. (Bild: la red)

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Das Urban Art-Projekt <MEISTERSTÜCKE> wagt die erste auf KI basierende Street-Art-Ausstellung der Welt. Es ist ein Schritt in die Kunst der Zukunft – eine Kunst im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine, initiiert von Jägermeister.

Fantasieren, experimentieren, Ideen miteinander verknüpfen – all das hat sich der Mensch bis vor Kurzem nur selbst zugetraut. Lange galt Kreativität als die letzte Hochburg menschlicher Intelligenz, während in so gut wie jedem anderen Bereich bereits feststand: Maschinen können es nicht nur, sie können es eventuell sogar besser.

Doch Kunst ex Machina ist möglich, das zeigen inzwischen Projekte rund um die Welt. AI-Art, also Kunst aus künstlicher Intelligenz, ist mittlerweile Realität. Wo bleibt da der Künstler? Und was passiert mit der menschlichen Kreativität, wenn künstliche Intelligenz nun mit von der Partie ist?

Durch die Augen einer künstlichen Intelligenz

Das internationale Projekt <MEISTERSTÜCKE> stellt die Frage, wie künstliche Intelligenz sich im Zusammenspiel mit zeitgenössischer Kunst verhält: Was passiert, wenn man einer KI Zugriff auf die visuellen Datensätze von zwölf zeitgenössischen Künstlern gewährt? Genau das testet das Projekt und lässt Machine Learning und menschliche Kreativität miteinander verschmelzen.

Urban Art meets KI

Kunst aus Codes. (Bild: la red)

Für <MEISTERSTÜCKE> haben sich Urban Artists aus aller Welt zusammengefunden. Beteiligt sind unter anderem zeitgenössische Größen wie Antoni Tudisco (@antonitudisco), Tony Futura (@tonyfutura) und Andrea Wan (@andrea_wan).

Erstmalig für ein Projekt dieser Art wurde Instagram als Datenbank genutzt. Die Accounts der zwölf teilnehmenden Künstler wurden angezapft und ihre Beiträge als visuelle Datensätze in eine KI eingepflegt. Und hier wird es spannend, wie Jazzelle Zanaughtti, „Creative Mastermind“ und Kuratorin des Projekts, betont: „Eine Maschine erkennt im Grunde nur Zahlen. Aber sobald künstliche Intelligenz im Spiel ist, versteht sie plötzlich Kontext und Formen.“

Be the Meister

Enabler für das KI-Experiment ist Jägermeister. <MEISTERSTÜCKE> ist nicht das erste Projekt, mit dem Jägermeister Kreativem und Kreativen eine Bühne gibt. Bereits Performances wie die „One Shot Sessions“ mit 16Bars und das „Drop-in Concert“ mit Snoop Dogg waren exklusive und bisher ungekannte  Aktionen für Musik-, Kunst- und Kulturbegeisterte. Mit <MEISTERSTÜCKE> hat Jägermeister jetzt auch im Bereich Street-Art Neues möglich gemacht. Unter dem Leitgedanken „Be The Meister“ sollen in Zukunft weitere Projekte umgesetzt werden, die zum Nach- und Weiterdenken und zum Besonderen inspirieren sollen.

12 Künstler – porträtiert mithilfe der eigenen Kunst

Nie waren Künstler und Werk enger miteinander verbunden als im Instagram-Zeitalter: Auf den wenigsten Accounts findet eine formelle Trennung zwischen Person und Arbeit statt. Mit dieser Nähe spielt auch <MEISTERSTÜCKE>: Die KI übersetzt Kunstwerke in Zahlen und identifiziert darin Muster, Zusammenhänge und Konzepte. Im nächsten Schritt entsteht daraus ein Porträtbild des jeweiligen Künstlers.

<MEISTERSTÜCKE> zeigt zwölf Künstler – porträtiert durch und dargestellt im Stil der eigenen Kunst. Gleichzeitig ist es eine Hommage an die Menschen, die heute die Urban-Art-Szene bewegen … und ein kleiner Blick in die Zukunft, wie Urban Art sich in den kommenden Jahren entwickeln könnte.

Zu sehen als virtuelle Urban-Art-Ausstellung

Zu sehen sind die <MEISTERSTÜCKE> als virtuelle Ausstellung auf Instagram und Facebook (@jaegermeisterde). Dabei können Zuschauer nicht nur die finalen Ergebnisse des KI-Prozesses bewundern, sondern auch die Entstehung nachverfolgen: Vom ursprünglichen Bild des Künstlers bis zum fertigen KI-Porträt ist hier zu sehen, wie der Algorithmus Stück für Stück Elemente auswählt, austauscht und neu interpretiert. Einmal dem Künstler beim Denken zusehen? Ab jetzt kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Parallel zur digitalen Veröffentlichung werden die Werke zurück auf die Straße gebracht: In Form von Mural-Projektionen sind sie vom 28. März bis 4. April in der Cuvrystraße 9 in Berlin Kreuzberg zu sehen. Mehr Info gibt es hier.

Dieses Kunstwerk zeigt Antoni Tudisco – entstanden aus seiner eigenen Kunst. (Bild: la red)

Jazzelle Zanaughtti, a.k.a. @uglyworldwide ist neben ihrer Aufgaben als Kuratorin gleichzeitig das Gesicht des Projekts.

Zanaughtti erobert seit 2016 die Modeindustrie und stellt dabei immer wieder Schönheits- und Geschlechterkonventionen auf den Kopf. 600.000 Abonnenten folgen ihr auf Instagram, die sie regelmäßig mit ihren selbstkreierten Looks schockiert und begeistert. Dieses hartnäckige Festhalten an der eigenen Originalität und der Spaß am Experimentieren ist es, das sie zum idealen Sprachrohr für ein Projekt wie <MEISTERSTÜCKE> macht. Denn auch hier geht es darum, Konventionen umzukehren und statt dem Erwarteten das Ungesehene, das Überraschende, das „Was wäre, wenn…?“ sichtbar zu machen.

Programmiert durch Waltz Binaire

„Visual Studio for Machine Creativity.“ So beschreibt sich das Berliner Studio Waltz Binaire, das für die Programmierung der KI verantwortlich ist. Waltz Binaire ist spezialisiert auf Machine-Learning-Projekte, bei denen Kunst auf KI trifft.

Der Code hinter <MEISTERSTÜCKE> soll bald als Open Source verfügbar werden. Das entspricht spürbar der ‚Be The Meister‘ Philosophie: Nicht nur Außergewöhnliches tun, sondern andere mitnehmen. So kann jeder, der etwas vom Coden versteht, sich den Algorithmus hinter <MEISTERSTÜCKE> zu eigen machen und damit etwas Neues entstehen lassen.

Der Open-Source-Code soll am 5. April über die Software-Entwicklungsplattform GitHub veröffentlicht werden. Interessierte folgen am besten @jaegermeisterde, dort wird der entsprechende Link geteilt.

Hier geht’s zur Kunst aus Codes!
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