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Läuft: Apple bestellt 10 Prozent mehr iPhone 11

Die Farben des iPhone 11. (Bild: Apple)

Die Nachfrage nach den aktuellen Modellen der iPhone-11-Produktfamilie steigt offenbar so deutlich, dass Apple seine Lieferanten mit der Fertigung von bis zu acht Millionen zusätzlichen Geräten beauftragt haben soll.

Es ist unklar, wo die Prognosen des kalifornischen Unternehmens lagen, aber sie scheinen jedenfalls übertroffen worden zu sein. Einem Bericht des Nikkei Asian Review zufolge, hat Apple das Ordervolumen für die aktuelle Baureihe um rund zehn Prozent erhöht. Damit würde allein die Mehrmenge dem gesamten Jahresabsatz der Pixel-Smartphones aus dem Hause Google entsprechen.

Mehr iPhones als im gleichen Vorjahreszeitraum

Laut Nikkei ist eine so deutliche Steigerung durchaus bemerkenswert, denn Apple gilt im Allgemeinen als eher konservativ, wenn es um Veränderungen der Ordermenge geht. Damit werden in diesem Jahr wohl mehr aktuelle iPhones produziert als im gleichen Vorjahreszeitraum vom damals aktuellen Modell.

Dabei soll sich die Nachfrage auf das günstigere iPhone 11 und das iPhone 11 Pro konzentrieren. Für das teuerste Modell, das iPhone 11 Pro Max, hat Apple dem Vernehmen nach die Ordermenge sogar leicht reduziert.

Im letzten Jahr hatte Apple wenige Wochen nach dem Start die Bestellmengen insgesamt reduzieren und im Januar 2019 sogar ihre Umsatzprognosen senken müssen.

Tim Cook blickt optimistisch nach vorne

Apple-CEO Tim Cook beschied der französischen Tageszeitung Les Echos am heutigen Tage, er sei über die Verkäufe des neuen iPhone nicht in Sorge. Vielmehr erwarte er einen neuen Wachstumszyklus für Smartphones. Immerhin sei der Smartphone-Markt erst zwölf Jahre alt. Der PC-Markt habe bereits 40 Jahre hinter sich und wachse immer noch leicht. Tage zuvor hatte er gegenüber der Bild-Zeitung bereits von einem „sehr starken Start“ des iPhone 11 gesprochen.

Anlegern gefällt die Entwicklung natürlich. Apples Aktie stieg vorbörslich um 1,8 Prozent auf 224,78 US-Dollar.

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