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Exklusiv: Lea Lange wird Co-Jurorin in der Gründershow von Carsten Maschmeyer

Lea Lange hat 2014 Juniqe gegründet und soll jetzt Co-Jurorin von Carsten Maschmeyer in der Sat.1-Sendung „Das ist deine Chance“ werden. (Foto: Juniqe)

Die Gründershow von Carsten Maschmeyer nimmt Gestalt an. Wie t3n exklusiv erfuhr, wird eine populäre Berliner Gründerin an der Seite des Unternehmers in der Jury sitzen.

Die Juniqe-Gründerin Lea Lange wird Co-Jurorin bei der Gründershow von Carsten Maschmeyer. Die Unternehmerin wird bei Sat.1 gemeinsam mit dem Investor Startups fördern, wie t3n.de exklusiv aus dem Umfeld des Senders erfuhr. Pro-Sieben-Sat.1 bestätigte die Information auf Nachfrage.

Die Sendung, die den Titel „Start up! Wer wird Deutschlands bester Gründer?“ trägt, soll im Frühjahr 2018 starten. Gründer können bis zu eine Million Euro in der Show gewinnen, wie die Gründerszene kürzlich berichtete. Das Preisgeld kommt dabei von Maschmeyer, Lange will Gründern beratend zur Seite stehen.

Update vom 02. Oktober 2017: Sie werde Teil der Experten-Jury sein und Gründern bei der Weiterentwicklung ihrer Idee helfen, sagte die Gründerin in einem Statement gegenüber t3n.de. Ihre persönliche Motivation sei es, ihre Erfahrungen und Learnings an andere Gründer weiterzugeben. „Ich hoffe, vor allem auch weiblichen Gründerinnen oder Frauen mit einer Idee ein Vorbild zu sein und sie zu ermutigen“, so Lange. Ein Format wie die TV-Show könne helfen, „Unternehmergeist weiter in die Gesellschaft zu tragen“.

Maschmeyer-Show will sich auf „Unternehmergeist“ fokussieren

Die Dreharbeiten sollen im Oktober beginnen. Ursprünglich hieß es, dass sie im September starten sollten. Gedreht wird vor allem in Berlin, in Maschmeyers neuem Startup-Hauptquartier „Upper West“, heißt es aus dem Senderumfeld. Auf der Seite der Sendung können sich Unternehmer noch für die Show bewerben. Nach Angaben von Sat.1 haben bereits 1.500 Gründer ihre Konzepte eingereicht. Ähnlich wie bei der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“, für die Maschmeyer derzeit noch vor der Kamera steht, soll der Unternehmer in der Show angehenden Gründern als potenzieller Geldgeber und Mentor zur Verfügung stehen.

Im Gegensatz zur bekannten Vox-Sendung soll es sich bei „Start up“ jedoch um kein reines Pitchformat handeln. Stattdessen müssen die Gründer von Woche zu Woche beweisen, dass sie ihre Idee weiterentwickeln können. Aus diesem Grund seien für eine Bewerbung auch weder Kapital noch Mitarbeiter notwendig, nicht mal ein Businessplan. Nur der individuelle Unternehmergeist zähle.

Gründung zusammen mit Maschmeyer

„Das kann auch die alleinerziehende Mutter sein, in deren Kopf seit Jahren eine tolle Idee rumschwirrt, oder der kreative Azubi, der überzeugt davon ist, mit seinem Gründungstalent die Geschäftswelt revolutionieren zu können“, lässt sich Maschmeyer auf der Website von Sat.1 zitieren. Dem Sieger gewährt der 58-Jährige das nötige Startkapital und gründet als Mentor mit diesem zusammen eine Firma.

Lea Lange ist eine der prominentesten Gründerinnen der deutschen Startup-Szene. 2014 baute sie gemeinsam mit Marc Pohl und Sebastian Hasebrink das Kunst-Startup Juniqe auf. Die Idee: die Werke von Künstlern auf T-Shirts, Poster oder auch Handyhüllen zu drucken. Für ihre Idee bekamen die Gründer bisher fast 24 Millionen Euro an Wagniskapital.

Der Artikel wurde um ein Statement von Lea Lange ergänzt.

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Ein Kommentar
Marius
Marius

Ich empfehle zum Thema das aktuelle Neo Magazin Royale. Maschmeyer ist ein Mensch, dem man unbedingt Aufmerksamkeit schenken sollte, nicht.

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