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Sponsored Post Was ist das?

Mach dein Marketing dauerhaft besser: 4 Schritte zu schnelleren Erfolgen

(Foto: crazymedia / Shutterstock)

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Es wird geplant, geredet, umgeschmissen: Gerade in gewachsenen Unternehmen sind Marketing-Maßnahmen durch Zögern und Skepsis von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Lean-Marketing kann dabei helfen, Effektivität und Effizienz zurückzugewinnen.

Die Sonne scheint, die Stimmung ist gut, im Büro läuft laute Musik. Zwischen den Hacky-Sack-Sessions auf der Dachterrasse setze ich mich mit meinem Soja-Latte an den Rechner, klicke ein paar Kampagnen zusammen und schaue einfach mal, was heute so geht: So sorglos und leicht stellt sich mancher Unternehmer den Arbeitsalltag eines Startup-Marketers vor. In der Realität stehen Methoden aus diesem Umfeld unter besonders kritischer Beobachtung und sind vielleicht sogar grundsätzlich stigmatisiert: „Das geht vielleicht in so einem Studentenprojekt, aber bei uns doch nicht. Wir haben hier Verantwortung.

Natürlich ist es nicht schwer, Verständnis für diese Haltung zu entwickeln: Wer etwas hat, hat etwas zu verlieren. Das führt dazu, dass insbesondere in Traditionsunternehmen die Risikobereitschaft oft deutlich geringer ist, als in einem aufstrebenden, jungen Gründerteam: Alles, was nach außen geht, muss ausgereift und absolut wasserdicht konzipiert sein. Wer also innovative und dynamische Methoden in einem älteren Unternehmen etablieren möchte, braucht sehr gute Argumente – die man aber in vielen Fällen gar nicht so lange suchen muss. Eine dieser Methoden ist das Lean-Marketing. Hier erfährst du, was es damit auf sich hat und warum auch gewachsene Unternehmen keine Angst vor frischem Wind haben sollten

Was ist Lean-Marketing?

Im Lean-Marketing geht es grundsätzlich darum, die Planungsphase eines Projektes deutlich zu verkürzen und Hypothesen schnell unter realen Bedingungen zu testen. Das funktioniert am einfachsten mit A/B-Tests, bei denen du zwei Versionen einer Landingpage, eines Mailings, einer Anzeige oder eines anderen Testobjekts gleichzeitig ausspielst und beobachtest, welche der Alternativen besser funktioniert. Diese Tests laufen in „freier Wildbahn“, also öffentlich auf den Kanälen und in der Zielgruppe deines Unternehmens ab. Die Labor-Zeit ist im Vergleich sehr gering. Die Wurzeln dieses Prinzips liegen in der Kaizen-Philosophie und steht für kontinuierliche Verbesserung und dient heute zur Blaupause für viele Methoden im heutigen Qualitätsmanagement.

Zugrunde liegt ein zyklischer Prozess, der immer wieder in hoher Geschwindigkeit durchlaufen wird. Die Stationen dieses Zyklus sind simpel: Entwickeln - Testen - Messen - Lernen. Mit jedem Durchgang werden also neue Erkenntnisse gewonnen, Optimierungen abgeleitet, umgesetzt und erneut im Live-Betrieb getestet. Das Ergebnis ist ein lebendes Produkt, das sich permanent und mit einem hohen Tempo weiterentwickelt.

Die vier Stationen des Lean-Marketing-Zyklus: Entwickeln - Testen - Messen - Lernen

Ist das nicht zu riskant?

Aus der Sicht des Bedenkenträgers dürfte sich an diesem Punkt vor allem eine Frage stellen: „Das klingt ja alles schön und gut, aber überlassen wir damit nicht zu viel dem Zufall?“ Die Antwort lautet: Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Eine Kampagne kann noch so gut geplant, durchdacht und ausgefeilt sein – es besteht immer die Chance, dass sie auf der Straße einfach nicht funktioniert. Da ist es nicht unüblich, dass viele Stunden, Tage oder Wochen der Vorarbeit für die Katz sind und Maßnahmen nach kurzer Zeit ersatzlos gestrichen werden müssen.

Dieses Szenario wird durch Lean-Marketing deutlich unwahrscheinlicher: Schon früh lassen sich falsch angesetzte Maßnahmen identifizieren, optimieren oder im schlimmsten Fall ohne großen Zeitverlust wieder verwerfen. Das steigert die Effektivität und Effizienz des Marketings messbar – ein nicht zu unterschätzender Vorteil auch in kleineren Unternehmen mit überschaubaren Ressourcen. Außerdem werden die verschiedenen Maßnahmen in den Tests naturgemäß nie der gesamten Zielgruppe ausgespielt. Selbst wenn mal ein Ausrutscher passiert, kommt also nie der ganze Kundenkreis damit in Berührung.

Selbstverständlich ist es auch beim Lean-Marketing unverzichtbar, alle Maßnahmen sorgfältig zu planen und Schwachstellen zu antizipieren. Keine Methode ist geeignet, um Einsatz, Hingabe und Aufmerksamkeit zu ersetzen. Aber mal ganz ehrlich: Wer seinen Mitarbeitern nicht zutraut, auch ohne fünf-monatige Vorbereitung eine Marketing-Maßnahme zu entwickeln, die nicht das ganze Unternehmen umgehend in den Ruin treibt, sollte eventuell seine Haltung oder aber sein Recruiting hinterfragen.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Am Anfang des Prozesses stehen immer verschiedene Annahmen und eine klare Zielsetzung. Diese Punkte sollten im Idealfall aufgrund von Beobachtungen beziehungsweise einer gesunden Datenbasis entwickelt werden:

  1. Die Zielgruppe: Wie ticken unsere Adressaten? Um das von vornherein möglichst gut einschätzen zu können, sind unter Umständen Personas hilfreich.
  2. Das Ziel: Was wollen wir erreichen? Kündigungs- oder Absprungsraten verringern? Conversions steigern?
  3. Die Maßnahme: Wie glauben wir, das Ziel am besten erreichen zu können? Dieser Punkt ist die Haupthypothese und basiert auf den vorher getroffenen Annahmen.
  4. Das Testing: Wie kann die Maßnahme laufend überprüft werden? Welche Tools werden benötigt? Wie lang ist der Testzeitraum angelegt?

Wenn diese Fragen abgearbeitet sind, kann es auch schon losgehen: Jetzt kommt es darauf an, die Maßnahmen sorgfältig im Auge zu behalten, zu analysieren und laufend zu optimieren.

Probieren geht über Studieren!

Lean-Marketing ist das Gegenteil von Planlosigkeit: Durch ständige Überprüfung und verlässliches Feedback steigert es die Effektivität und Effizienz im Marketing und bietet sich so für alle Unternehmensgrößen an. Dabei ist diese Methode längst nicht nur auf das Erstellen und Testen von Landingpages limitiert, sondern kann für die gesamte Bandbreite der Kommunikationskanäle genutzt werden.

Um dabei alles im Griff zu haben und die maximale Datenpower deines Unternehmens zu nutzen, empfiehlt sich ein zentrales Tool zur Verwaltung der verschiedenen Datenquellen und Maßnahmen – wie zum Beispiel die Lösungen des B2B-Cloud-Softwareherstellers Salesforce. Du willst wissen, wie sich das anfühlt? Dann hol dir jetzt die kostenlose Testversion der Salesforce-Cloud-Produkte und probier es selbst aus!

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