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Leasing, Carsharing und mehr: Toyota gründet Mobilitätsdienste-Marke Kinto

Toyota setzt auf Mobilität ohne Privatauto. (Foto: GongTo / Shutterstock.com)

Toyota hat in Europa eine neue Marke für Mobilitätsdienstleistungen gegründet. Unter der Marke Kinto sollen Services wie Leasing oder Carsharing zusammengefasst werden.

Der japanische Autokonzern Toyota hat angekündigt, sein Angebot an Mobilitätsdienstleistungen ausbauen zu wollen – zusätzlich zum traditionellen Verkauf von Privat- und Flottenfahrzeugen. Dabei setzt der Hersteller auf Leasing und Carsharing sowie Auto-Abos und automatisiertes Fahren, wie es in einer Mitteilung heißt. Bestehende und neue Services fasst Toyota künftig unter der Marke Kinto zusammen. Der Name soll auf die Wolke Kintoun aus dem Dragon-Ball-Universum verweisen, von der sich Menschen mit reinem Herzen transportieren lassen können.

Toyota: Mobilitätsdienste unter einem Dach

Kinto sei Teil der Strategie Toyotas, das gesamte europäische Geschäft auszubauen, wie Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota Motor Europe, sagte. Mit der Ergänzung des traditionellen Geschäftsmodells um Mobilitätsdienste wolle Toyota auf „neue Kundenbedürfnisse reagieren und aufkommende Mobilitätsanforderungen von Städten und Regionen unterstützen“, so van Zyl. Schon jetzt agieren mit dem Full-Service-Leasing-Anbieter Toyota Fleet Mobility (Köln) und der Toyota-eigenen Gesellschaft für digitale Plattformen, Connected Europe (London), zwei europäische Geschäftseinheiten des Konzerns im Bereich Mobilitätsdienste.

Künftig soll das unter der Marke Kinto konzentrierte Angebot auf neue Wege der Mobilitätsnutzung ausgerichtet werden, wie es bei Toyota heißt. Je nach Markt und abhängig von Rentabilität und Nachhaltigkeit sollen zunächst vier Dienste auf europäischen Märkten eingeführt werden: One (Full-Service-Leasing), Share (Carsharing), Join (Mitfahrgelegenheiten für Mitarbeiter in Unternehmen) und Flex, ein Leasing-Angebot im Abonnement. Toyotas schon bestehender Carsharing-Dienst Yuko soll in Kinto umbenannt werden.

Ride-Hailing und multimodale App in Überlegung

Darüber hinaus evaluiert Toyota derzeit, inwieweit weitere Dienste wie Ride-Hailing oder eine multimodale App entwickelt und ins Angebot aufgenommen werden können. Angesteuert werden sollen die Dienste über mobile Apps, in denen digitale Bezahlmöglichkeiten integriert sind. Außerdem arbeitet Toyota – zum Teil mit Partnern – an Elektroautos oder neuen Varianten seines Brennstoffzellenautos. Auch das Thema autonomes Fahren steht recht weit oben auf der Prioritätenliste.

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