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Lebenslauf voller Rechtschreibfehler von Steve Jobs für 174.000 US-Dollar versteigert

Steve Jobs mit dem ersten iMac – eine skurrile Bewerbung des Apple-Gründers erzielte einen stolzen Preis. (Foto: Apple)

Seltsame Auktion: Eine alte Bewerbung des verstorbenen Apple-Gründers Jobs wurde für über 170.000 US-Dollar versteigert. Der siegreiche Bieter aus England hat das vor Fehlern strotzende Dokument online erworben.

In seinen letzten Jahren war der Apple-Chef Steve Jobs für seine Liebe zu Details bekannt und baute das Tech-Unternehmen so zum wertvollsten Konzern der Welt auf. Sein Hang zum Perfektionismus war aber nicht immer sein Markenzeichen: Ein formloses Bewerbungsdokument, das Jobs vor 40 Jahren ausfüllte, strotzt nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Nicht einmal seinen Namen hatte der damals 18-jährige Jobs korrekt angegeben. „Steven jobs“ mit kleinem „j“ steht in der ersten Zeile. Auch einen Telefonanschluss hat der verstorbene Apple-Mitgründer damals nicht besessen. Das skurrile Dokument wurde nun für einen beachtlichen Preis versteigert: Das in Boston ansässige Auktionshaus RR Auction hat für den Lebenslauf einen Preis in Höhe von 174.757 Dollar erzielt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Internet-Unternehmer aus England ersteigert Steve-Jobs-Lebenslauf

Der siegreiche Bieter war ein Internet-Unternehmer aus England, sagte das Auktionshaus am Freitag. Der Käufer des historischen Schriftstücks wolle anonym bleiben.

Der Lebenslauf von Steve Jobs sieht nicht so aus, wie man es erwarten würde. (Foto: RR Auction)

Das Auktionshaus selbst ging im Vorfeld von einem Verkaufspreis von 50.000 Dollar für das handschriftliche Schriftstück aus. Weitere Höhepunkte der Online-Auktion: ein technisches Handbuch für Apple Mac OS X, das Steve Jobs 2001 unterzeichnet hat sowie ein seltener Zeitungsausschnitt aus dem Jahr 2008 mit Jobs-Autogramm. Das Handbuch wurde für 41.806 Dollar verkauft, mit dem Zeitungsausschnitt erzielte das Auktionshaus 26.950 Dollar.

Autorin: Tatjana Anisimov

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